FAQ - die häufigsten Fragen

Ist es möglich, um jemanden in einem Streit zu schlagen, eine Geisteskrankheit vorzuwerfen?

In einem wirtschaftlich motivierten Prozess bin ich zur Unterwerfung als geistesgestört, manisch, bezeichnet worden. Ein solcher Vorwurf geschieht immer zu Unrecht. Der weltweit geltende Standard ICD-10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen) hält unmissverständlich fest dass „soziale Abweichungen oder soziale Konflikte allein, ohne persönliche Beeinträchtigung nicht als psychische Störung“ angesehen werden sollen (10. Auflage 2015, Hogrefe, Seite 26). Und es liegt in der Sache, dass man einem Gegner eine persönliche Beeinträchtigung sicher nicht kundtun würde. - Dieser Grundsatz des Klassierens ist eine politische Setzung und kommt daher, dass man in degenerierten Umgebungen das Jagen von Unschuldigen festgestellt hat, denen man einfach eine Krankheit angehängt hat. Wenn man heute in einer Konkurrenzsituation pathologisiert wird, ist das nicht nur eins ans Schienbein, sondern ein handfestes Delikt namens Ehrverletzung, und tut das jemand schriftlich, ist es einfach nur dumm.


Hat Schamanismus eine tatsächliche Heilwirkung und ist er, der echte Schamanismus, krankenkassenanerkannt?

Schamanismus ist kein Heilverfahren und kann deshalb nicht von Krankenkassen anerkannt sein. Der echte Schamanismus war bis vor kurzem gänzlich ausgestorben. Wenn jemand behauptet, schamanisch zu heilen, war und ist das Quacksalberei, die nur dadurch wirkt, dass man daran glaubt. Dieser so genannte Placebo-Effekt kann durch Einnahme eines Mittels zustande kommen, das gar keine relevanten wirksamen Substanzen enthält, oder auch durch ein „Theater“, So-tun-als-ob, Schein-Behandlungen, oder auch nur schon durch das Erscheinen einer Person, der Heil-, Schamanen- oder „Erleuchtungskraft“ zugeschrieben wird, etwa einem indischen Guru, so wie man bei einem Komiker innerlich vielleicht bereits etwas lachen muss, wenn man ihn nur schon sieht oder an ihn denkt. Man muss aber aufpassen, das nicht nur als Unsinn abzutun. Der menschliche Geist und Körper hat, je auch nach Vordisposition, eine starke Fähigkeit auf positive (Placebo-Effekt) wie auch solche Auslöser von Negativem (Nocebo-Effekt) zu reagieren. So kann sich jemand miserabel fühlen, wenn eine Autoritätsperson etwas tut, das den Betroffenen an eine elterliche Strafe erinnert, und diese Erinnerung muss nicht mal bewusst sein. Im Christentum hat man eine Heilwirkung auch dadurch aufgebaut, dass man gesagt hat, Jesus Christus sei Gottes Sohn. Auch wenn man eine bestimmte Person nicht sehen will, weil man von ihr aus Erfahrung Negatives erwartet, ist das von diesem, auch schon als symbolisches Heilen resp. symbolisches Schaden bezeichneten Wirken verursacht. Schamanismus nun aber geht über symbolisches Wirken hinaus.

Weshalb quasi verbietet Ihr symbolisches Heilen?

Es wäre schade, symbolisches Heilen zu „verbieten“, und auch gar nicht möglich. Unser Leben ist voll von symbolischem Wirken. Nur schon fühlen wir uns anders, sicherer, wohler, „wie zuhause“, wenn wir im eigenen Land heimisch sind. Weil der selbe materielle Umstand bei verschiedenen Menschen aber auch keine oder die gegenteilige Wirkung haben kann, ist symbolisches Heilen kein medizinisch anerkanntes Heilen. Nachgewiesen werden muss eine bei den meisten Menschen objektiv vorhandene Heilwirkung einer bestimmten Substanz oder Behandlung, wobei diese dabei möglichst nicht auch schädlich sein darf. Obwohl auch bereits das blosse Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt eine positive Wirkung haben kann, gilt das nicht als Heilverfahren, es sei denn es werden psychotherapeutische Methoden angewendet. Einige Verfahren sind genau im Grenzbereich zwischen So-tun-als-ob- und substanzieller Wirkung. So konnte bisher bei der Homöopathie keine Wirkung nachgewiesen werden, die besser wäre als bei einem blossen Placebo. Dabei wird es fragwürdig, ob man solche Behandlungen noch als eine auch zu bezahlende Leistung ansehen soll, denn es gibt da auch eine Vielzahl von Methoden, wie man sich mit der gleichen Wirkung selber behandeln kann, etwa basierend auf Autosuggestion. Vielfach auch beruhen Erkrankungen, verminderte Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden auf Selbstausbeutungen wie mangelnder sportlicher oder sexueller Betätigung, und da gibt es gewiss nichts Dringenderes als zuerst mal damit zu beginnen. Symbolisches Heilen allein ist etwas zu Geringes, als dass man das als Arbeit bezeichnen könnte. Legen wir beruflich substanzielles Wirken zugrunde und bewirken wir somit zusätzlich automatisch auch symbolisches. Beruflich kann auch das Beraten und Anleiten für gesundes Verhalten sein.


Ist ein Schamane ein Heiler, eine Schamanin eine Heilerin?

Es gibt heute nicht wenige Leute, die sich als Schamaninnen/Schamanen bezeichnen, und ein Auskommen durch Heilen haben. Das ist jedoch ein sicheres Zeichen dafür, dass Schamanismus nur zum Werben, zum Geld machen missbraucht wird. Schamanen/Schamaninnen arbeiten am Charakter und somit an den Ursachen. Heute geht man zum Heilen zum Doktor und ärztlich anerkannten Therapeutinnen und Therapeuten wie Physiotherapeuten und Masseurinnen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Methoden mit nachweislich heilender Wirkung, die man selber anwenden kann wie Sauna, Edelsteinketten nach Belieben und Talismane wenn man daran glaubt, Sex und Sport. Daraus kann man aber keinen Job machen. Die in der schamanischen Verwandlung erlittenen und selber geheilten Krankheiten wie Schizophrenie, Manie und Depression verleihen die entsprechenden Kompetenzen. Der Aberglaube bei den „Schamaninnen“ und „Schamanen“ kennt keine Grenzen. Vergewissern Sie sich der Seriosität von Anbietern in jedem Fall beim Berufsverband authentisch praktizierender Schamanen BAPS. Eine mir bekannte Techno-„Schamanin“ hat ihrem Sohn beigebracht, dass man lokal, etwa über einem Haus, das Wetter machen kann.