Wissenschaftlich orientierter schamanismus - zustand der Erkenntnis

Persönliche Vorbemerkung

Diese Website ist politisch. Aber nicht so, wie Sie jetzt wahrscheinlich denken. Politik hat sich zum Gegenteil von dem entwickelt, was sie eigentlich ist. Politik heute heisst meistens ja: Sie sind draussen, werden belogen und was Sie wirklich bräuchten, wird Ihnen vorenthalten. – Was könnte das denn sein? Nun, was wir in unserer Generation am meisten vermissten, und was man durchaus auch anders organisieren kann, das sind Freunde und Geliebte. Später kamen auch Verwandte dazu, die aus den Freunden und Geliebten hätten werden können. Heute lebe ich mit meiner alten Mutter allein, und wenn unsere Supporterin den Dienst unvorhergesehen quittiert, habe ich ein massives Problem, das ich auch mit allen Anpassungsleistungen von mir nicht mehr lösen kann. Es raubt mir den Atem und ich kann die Heizung nicht so hochfahren, wie ich müsste. – Diesen heute allgemein verbreiteten Zustand will use! ändern. Wenn Sie sich von dieser Website hineinziehen lassen, freut mich das. Ich erwarte aber keine Opfer von Ihnen, ich beknie Sie nicht, aber ich bin so weit, dass ich für die Übernahme Ihrer Verpflichtungen, je nach Sympathie, auch Ihren Sex akzeptieren würde. Beachten Sie dazu bitte auch meinen dringenden Aufruf unter Use!  1. Sendung - c. Quartierarbeit Urs Rüesch.

Und warum steht Ihnen „Katia“ nicht zur Verfügung? Sie haben Sie ja voll bezahlt.

Der erste Grund war, dass ich ihren Sex zurückgewiesen habe. Sie wollte damit unbedingt heilen. Das hat die Eifersucht ihres Mannes auf den Plan gerufen. Eifersucht ist der krankhafte Zustand, der mit dem Verschwinden der natürlichen Politik anstelle der Mitfreude eingekehrt ist. Diese gewaltigen Umwälzungen fanden in West-, Mittel- und Nordeuropa zwischen der Zeit des alten Stonehenge, dem Gräberkreis-Stonehenge, (Ziff. 53), Jungsteinzeit, 3000 v. Chr. und dem Kessel von Gundestrup (siehe folgendes Video „Schamanismus – Scharlatanerie, Glaubenssache oder Methode materiellen und geistigen Wachstums?“), jüngere Eisenzeit, 5. bis 1. Jh. v. Chr. statt. In England markiert der „Bogenschütze von Amesbury“ den Übergang. Er soll die neue Kultur aus dem Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz eingeführt haben. Mehr dazu dann gerne im neuen Buch „Kosmetische Reisen“.


Als Einführung zur Ausbildung empfohlen ist folgendes Video mit Erläuterungen im Link.


Fragen zum neuen Buch "Kosmetische Reisen" und weiterem

Die häufigsten Fragen finden Sie unter FAQ.

56) Für die Videoaufnahme vom Gespräch mit „Katia“ hatten Sie zuerst kein Einverständnis. Würden Sie bei Sex auch so vorgehen?

Nein. Hier könnte es höchstens ein Missverständnis geben. Aber bei einer Vergewaltigung wird eine nachträgliche Zustimmung auch mit aller Diplomatie nicht erhältlich sein.

55) Polyamorie ist eine sehr anspruchsvolle Beziehungsform. Es gibt auch kaum Leute, die das wollen und sie braucht sehr viel Zeit. Geht es um eine verbindliche Beziehung, wählt die Hälfte der Bevölkerung die Ehe.

Die Ehe gehört zu den qualitativ und quantitativ schlimmsten Stressquellen. Nur etwa die Hälfte der Verheirateten widersteht der Liquidation.

Aber für die Gründung eines gemeinsamen, familiären Haushaltes braucht es eine verbindliche Form.

Angst vor Diebstahl? – Machen Sie eine Liste, wer was eingekauft hat. Dazu brauchen Sie keinen Bräutigam. Wenn einer nicht mehr will, geht es auseinander.

Sie sagen, soll doch jede mir jedem ins Bett!?

Ich würde da gar nicht mehr dazu sagen als im Diplom Quartierarbeit „Katia“ und was dort sonst noch entstanden ist. Wir können die Freiheit des Menschen als sein wichtigstes gesellschaftliches Gut hier nicht ohne völlig unnötigen Jammer mit Regeln einschränken. Menschen sind keine Objekte. Das kriegen Sie auch mit Humor nicht hin. 

54) (Fortsetzung von 53b)

Ich sehe einfach nicht, dass das vitale Lebensgefüge da zerstört sein soll. Sie haben alle Macht, Ihre Arbeit zu vollenden.

Da sind noch ein paar Stufen zu überwinden. Eines der grössten Probleme besteht darin, dass man gewisse Dinge immer wieder wiederholen muss. Das Wetter kann nur am Kippen gehindert werden, wenn man erstens wie im Pingpong dialogisch arbeitet, mit zweitens einem Aufbau, der bei bestens vertrauten Alltagsdingen beginnt, (vorliegend mit einem zu reparierenden Turnschuh), und drittens offensichtlich macht, dass die notwendige Aufmerksamkeit fehlt, was eine Aufzeichnung der Ausbildung, zeitgemäss wohl nur mit Video zu leisten, unerlässlich macht. Zum wiederholten Mal meinte die Probandin, sie könne den Job nicht annehmen, weil ihr dazu die Ausbildung fehle. Zum wiederholten Mal habe ich ihr also erklärt, dass niemand eine solche Ausbildung mitbringt. Aber sehen Sie gleich selber auf Use!  1. Sendung - a. Einleitung; b. Persönliches Wachstum; 20:14. So weit, so gut. Nur hat es ihr dann einfach „gestunken“, die Arbeit aufzunehmen.

Tja, wenn man den entsprechenden Beruf nicht hat.

Sie testen meine Geduld. Sie testen meinen Anstand.

Sie scheinen da aber tatsächlich so etwas wie eine Klimaanlage zu haben für sich. Überhitzung scheint Sie nicht zu plagen. Werden sie eigentlich nie aggressiv?

Eine bedeutende Stufe in der persönlichen Entwicklung: Drang nach Aggression kontrollieren. Sich nicht provozieren lassen. Und ein bewusster Einsatz von Aggression, etwa im Training, ist ein Segen.

Aber was haben Sie denn da gemacht, als sie die Arbeit nicht aufnahm?

Ich habe mich halt einfach nochmals gemeldet. Ich hätte gerne, wenn die beiden Häuser näher zusammenrückten.

Wirklich ungewöhnlich, sich um Hilfskräfte derart zu bemühen.

Es geht immerhin darum, ob meine Mutter demnächst ins Altersheim muss. Wenn wir Streit erhalten über die Tätigkeiten, die notwendig sind, um ihre Selbständigkeit zu erhalten, ist es schnell soweit.

54a) Ist das rechtlich nicht noch riskant, solche Videoaufnahmen zu machen?

Wenn man keine intimen oder medizinisch relevanten Informationen aufnimmt, im vorliegenden Setting nicht. Für die Besprechung der Nervosität dann war die Kamera ja nicht mehr eingeschaltet.

Die Frau war aber sichtlich schockiert von der Aufnahme.

War sie nicht. Die Kamera stand von Anfang an gut sichtbar im Raum. Das Aufnahmelämpchen brannte. Wie auf dem Video ersichtlich, habe ich auch verschiedentlich auf die Kamera gedeutet. Wir wollen unsere wertvolle Zeit nicht vergeuden.

Aber ins Quartier hinaus posaunen braucht man das nicht.

Wir kommen in einen Horror, wenn das Quartier nicht bald weiss, mit welchen „Diensten“ da so zu rechnen ist. Auch für Kinder haben solche Videos eine wichtige Leitfunktion. Es ist eine Arbeit, mit Blick etwa auf einen Gerhard Pfister auch, wieder zu Wahrhaftigkeit zu führen. Und da ist ja auch der Vorwurf, man habe sie zur Hure machen wollen. Die CVP hat gerade wieder einen rechten Dämpfer erhalten. Wissen Sie weshalb?

Darüber kann man nur spekulieren.

Volkes Meinung verdüstert sich, wenn bei einem für sie relevanten Phänomen nicht drin ist, was drauf steht. Eine christliche Partei  braucht keinen Haudegen. Der Kerngehalt ist auch bei den Grünen nicht mehr gewahrt, wenn sie in einem bereits schon unter Überbauung leidenden Land noch Einwanderung propagieren. Die letzten nationalen Wahlen [in der Schweiz] haben sie massiv dafür abgestraft, dass auch in den Bergen bald nur noch Massenwanderungen möglich sein sollen. Damit Information nicht als blosser Schein empfunden wird, müssen sich Versteckende erkennbar bleiben. Und diese werden ihre Komfortzonen und Täuschungen auch nur aufgeben und sich auch nur um ihre Veränderung bemühen, wenn sie sehen, dass die Umgebung auf sie reagiert. Das sind so grundlegende Mechanismen. Positive Rückkoppelung für Positives, negative für Negatives.

54b) Ihren Ausführungen kann ich mich nicht anschliessen. Für die Veröffentlichung dieses Video benötigen Sie das Einverständnis der Personen, die darin zu identifizieren sind.

Hier besteht politisch Handlungsbedarf. Bei einer drohenden Beraubung haben wir das Recht, uns auch mit Gewalt zu wehren, sofern immer diese angemessen ist. So darf Gefahr auch im Informationsbereich und wenn es um Kreditschädigung geht, abgewendet werden.

Okay, aber Sie sagen ja selber, die Gefilmte sei eine herzliche Person.

Solche Dinge werden kaum je für sich behalten. Und Sie sehen auf dem Video ja ebenso, dass auch herzliche Menschen noch schnell einmal bereit sein können, die Wahrheit zu verdrängen, wenn einem diese Nachteile zu verschaffen droht. Und ihr Mann verstärkt Differenzen und verteilt sie lauthals im ganzen Haus. Auch sie selber musste ich immer wieder ermahnen, bei uns im Treppenhaus nicht lauthals unsere Differenzen breit zu schlagen. Die Grenze des Internen ist in unseren schlecht schallgedämmten Häusern wie auch zur Zeit der Erdkröte nur Theorie. Der Wortlaut des Artikels, der nicht vereinbarte Aufnahmen des Privatbereichs verbietet, muss in die materielle Wirklichkeit übersetzt werden.

54c) Es gilt ja auch der Grundsatz, dass man auf anonyme Vorwürfe nicht reagieren soll. In der Demokratie sind die Kontrahenten bekannt und legen ihre Karten offen auf den Tisch. Anonyme Denunzianten sind Kennzeichen schlimmer Unrechtsregimes, anonyme Angeschuldigte eine Zumutung für alle, die in den Bannkreis der möglichen Verdächtigten geraten.

Besten Dank.

54d) Die Luzerner Zeitung hat kürzlich bekannt gemacht, dass die Bauherrschaft des Bürgenstock Resort verschiedenen Unternehmern die Rechnungen in Millionenhöhe nicht bezahle und deshalb Betreibungen ausgestellt werden mussten. Wenn nicht bekannt gegeben wird, wer die Rechnungen nicht bezahlt, wäre die Meldung wertlos. So aber schützt sie vor Ärger und möglichem Verlust. Auch das eine Funktion der Medien. Es geht nicht nur darum, den Staat zu kontrollieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

54e) Aber Sie haben ja nicht mal die Namen publiziert!

Es ist ja immer auch noch eine Vertraute.

Wollen Sie nun den andern helfen, oder worum geht es Ihnen genau?

Ich möchte da nicht mehr Vertrauenseinbusse der Gegenseite aufs Spiel setzen, als unbedingt nötig. Die Gegensätze sollen sich nicht verstärken. So ist immer auch noch Heilung der Beziehungen und Erfüllen der rechtlichen und moralischen Verpflichtungen möglich, vielleicht auch eine Vermittlung durch eine gemeinsam akzeptierte Person.

54f) Ich find’s noch gut, dass Sie nicht nur schriftlich kommunizieren. Und Ihre Forderung, dass die Einwanderer hier mithelfen sollen, ist nicht mehr als normal. Parallelgesellschaften kommen nicht in Frage. Sie sind wie Müll, der aus unbeaufsichtigten Nebenräumen schlussendlich gefährlich bis auch die Treppenhäuser übernimmt, und auf einmal sind wir die Inferioren [die Niedrigeren].

Sie haben Recht. Dieses Muster, die Herrschaft zu übernehmen, sehen wir auch mehrfach im Video (Use!  1. Sendung). Die Neue behauptet ab 20:27, sie könne eine bestimmte Arbeit nicht übernehmen. Ihr fehle die Ausbildung. Sie aber ist in der Anarchie. Arbeitsgebende kennen die Anforderungen der Arbeit, und wenn sie diese jemandem zutrauen, sind solche unqualifizierten Einreden krankhaft. Die Neue stellt sich über den Arbeitgeber. Das gilt es zu ändern. Die Neuen müssen, auch als gesellschaftliche Realität, hinunter gedrückt werden auf ihren Status. Ich aber versuche weiter, sie verständnisvoll in ihrer Anarchie abzuholen, erinnere sie daran, dass diese Arbeit gar keine Ausbildung braucht, resp. niemand eine solche für diese Arbeit mitbringt und die Ausbildung entsprechend mit der Arbeit erfolgt. Und bereits übernimmt die Neue die Herrschaft wieder mit „Aber das weiss ich, Urs, das ist mir klar!“ Ich weiter verständnisvoll: „Aber warum sagst Du dann, Du habest keine Ausbildung?“ Sie aber dominiert weiter mit Nonsens: „Ich habe keine.“ Ich nehme den Aufwand auf mich, eben nochmals zu erklären, dass sie ja auch gar keine braucht.

Das sind alles unnötige Kosten für die Volkswirtschaften.

Auch für die ausländischen Top-Banker gilt ja, dass man zum Dienen hier ist. Man kommt nicht in die Schweiz um es hier locker zu haben, Kriegstraumatisierte nicht um Therapie auszuschlagen und vor Arbeit gefeit zu sein. In der EU ist das nicht anders.

Sie erklären so lieb, bleiben damit aber der Inferiore.

Dazu kommen die Use!-Sendungen. Sie warnen.

Könnte man bei Ihnen allenfalls eine solche Sendung bestellen, gegen Bezahlung selbstverständlich?

Wenn jemand in Schwierigkeiten geraten ist: ja.

Ist vielleicht ja jetzt eine der gesuchten Alternativen zu den verschwundenen Lokalzeitungen.

Mein Ehrgeiz ist das nicht. Ich habe andere Prioritäten.

Das Rezept ist da. Da kann jetzt jeder sein Fondue damit brauen.

Würde mich freuen, ja.

54g) Bemerkenswert, sehr bemerkenswert finde ich schon, dass sich die Dame kein Bisschen verunsichern lässt in ihrer Richtung. Exemplarisch, Sie: „Hallo xxx, ich habe mir das Video angeschaut und nochmals ein paar SMS gelesen und bin erschüttert, wie wenig Du aus den guten Bedingungen und Angeboten machst. Die aufgezeigten Lösungen verdrängst Du fortlaufend. Dein Intellekt, Dein Verstand versteht das alles. Hast Du das verstanden?“, dann xxx: „Ja, ich habe alles verstanden und so ist gut für mich weil ich kann mir nicht mehr bedanken [Gedanken] machen, lassen wir so alles wie ist. mir geht gut und hoffe dir auch. (…)“ in den SMS Nr. 55 und 56 auf Seite 20. Ein Teil verschuldet die katholische Kirche, die Sex ausserhalb der Fortpflanzung als Sünde gelehrt hat und dies bis heute nie widerrufen, geschweige denn den unter dieser schlimmen Falschprägung Leidenden einmal persönlich mitgeteilt hat. Das ist etwas vom Gemeinsten, was sich der Klerus heute noch leistet. Da kann der Papst so herzlich reden wie er will. Gemessen werden muss er an den Inhalten. Die Körperlichkeit zwischen den Menschen, vor allem zwischen Mann und Frau, Frau und Mann ist von der Kirche grundlegend zerstört worden. Und wo man noch von der Kunst mit ihrem „La Suisse n’existe pas!“ nicht betroffen ist, darf man von einem Land sprechen, dessen einzigartige Freiheit und Wohlstand xxx zwar sehr gerne geniesst, xxx aber mit ihrer schonungslosen Kulturinvasion ohne Rücksicht selbst auf tödliche Gefahr für Schwache hinunter reisst. Und es ist nicht kopflos. Es ist bewusst. Unklar scheint mir einfach noch, ob xxx da nicht einfach wie eine Hospitentin [teilnehmender Gast] zu werten ist, der man keine Verantwortung zuschreiben kann.

Die Kasse spielt hinein.

Partnerin könnte sie auch sein, jedenfalls bis zu einem Zeitpunkt, als es ihr ablöschte [in sich einbrach; sich verschloss].

Bewerberin in einem Verfahren, das da entwickelt wurde. Vielleicht hätte ich da eben doch zum Sex für Geld zustimmen müssen.

Moralisch katastrophal.

Und wenn man die Konsequenzen sieht, wo das hin geführt hat, ohne das?

Gut, es ist vielleicht ihre normale Sexualität. Sozialisiert in Krisengebieten.

Übel.

Das Vertrauensverhältnis ist durch die Zurückweisung verkommen auf: wie „andere Mann und andere Büro“. (22:50)

Ich hatte das Bewerbungsverfahren durchzuziehen. Da sind gewisse Grenzen nun einfach einmal gesetzt. Die wesentlichen Punkte wurden dokumentiert und stehen nun zur Verfügung.

Ich habe einfach so den spontanen Impuls, wie wenn sie denken würde: „Wenn du das vermagst, verdienst du mich.“

Tja, wer weiss, vielleicht unterschreiben wir ja noch. :)


53) In eigener Sache: Es gibt vielleicht kein eindrücklicheres Bild für die genbildende Gesellschaftsform des Menschen, die existenzielle Solidarität, ausgedrückt in der Grabanlage der Blausteine von Stonehenge. Wer die sensationellen Ergebnisse von Parker Pearson zu Stonehenge nicht schon hat begutachten können, ist herzlich eingeladen, die DVD hier zu bestellen. Das waren keine 56 „Löcher“ in der Phase „Stonehenge 1“. Da wurde unter Grabsteinen eine Gemeinschaft von, heute würde man Parlamentsmitgliedern sagen, bestattet, Frauen, Männer, zusammen auch mit ihren Kindern. Stonehenge, wie wir es bisher kannten, die grossen Steine, wurden erst später dort wie in einem Rad drin aufgebaut.

Ganz anders als wir es in Afrika heute sehen, hat man nicht persönlich besessen. Wie es auch das Sterben zeigt, wurde das Individuelle, ob Mann, ob Frau, ob ein Kind, ob oben oder unten, dem grossen Einen unterstellt. Zu meiner Frage in eigener Sache nun: Würden Sie es begrüssen, wenn zur Stärkung des gemeinsamen Erfolges und von mehr Nachhaltigkeit Lohn und Sozialleistungen gegenüber dem heutigen Stand gekürzt werden, oder würden Sie das bekämpfen?

53a) Weshalb haben Sie die Statements zum Weltgeschehen entfernt? Ich dachte, die Quelle sei das Absolute.

Das ist schon so. Wir machen keinen Radau. Aber wir können auch nicht ausschliessen, dass aus dem Absoluten auch einmal Zerstörung kommt. Ich hoffe immer, ich sei genug gross, dass mir das nicht geschieht. Vorliegend aber ging es um einen technisch bedingten Umbau. Das Beseitigte finden Sie jetzt wieder hier. Ich beseitige jetzt gleich auch das „Der Körper ist nur noch wie eine wohlige Hülle und man muss aufpassen, dass man nicht das Bewusstsein verliert.“ betreffend die Phase des Zurückkommens nach dem Orgasmus, am Schluss von Ziff. 43. Der erste Teil des Satzes ist inhaltlich falsch wie die von mir dort entzauberten Aussagen des Sex-Gurus Osho. Meine Aussage: „Der Körper ist nur noch wie eine wohlige Hülle“, ist absichtlich falsch, um zu schauen, ob man mich korrigiert, oder auch schon wie bei Osho gesehen blind glaubt. Ich hoffe, Sie sind einfach noch etwas unsicher, weil Sie erst neuer dabei sind und zuerst etwas schauen wollen, wie es so läuft hier. Aber wissen tun Sie selbstverständlich aus dem Erfahren, dass der Körper nach dem Orgasmus nicht wie eine „wohlige Hülle“ ist. Wohlig zwar schon, aber nicht wie eine Hülle. Der Körper ist voll wohligen Lebens. Die Verbindung von Körper und Geist ist wiederhergestellt und der Körper eben gerade nicht nur wie eine gerade noch mal knapp wahrgenommene Hülle, in die man gelegentlich Esswaren hinein stopft und Tabletten, wenn dort etwas nicht in Ordnung ist.

53b) Da kommt mir CVP - Gerhard Pfister in den Sinn. Diese Verlogenheit hat keinen pädagogischen Nutzen. Im Gegenteil.

Ja. Nachdem ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, konnte er sich nur noch auf seine soziale Grösse berufen, die nach unserem heutigen Parlamentssystem in aller Öffentlichkeit ungestraft daherlügen kann. Hier setzt er es für seine politische Gruppierung ein. Und Sie können sicher sein, dass er dies auch getan hat, um in dieser Gruppierung für seine Stärke berühmt und dafür mit seiner hohen Position belohnt zu werden. Solche hinterhältigen, heimtückischen Machenschaften, mit denen jemand arbeitet, um sich gegenüber von Gegnern Vorteile zu verschaffen, werden als Intrige, Arglistigkeit, Gemeinheit, Heimtücke, Hinterhältigkeit, Hinterlist, Niederträchtigkeit, Ruchlosigkeit, Tücke, Winkelzüge, Niedertracht, Perfidie, (bildungssprachlich) Intriganz, (derb) Hinterfotzigkeit, Verschlagenheit bezeichnet.

Sie haben ihn darauf aufmerksam gemacht?

Ja. Was er tut, gilt als potent.

Aber sind denn das alles Idioten?!

Diese Intriganten profitieren davon, dass sie die so genannte vierte Gewalt, die Medien, verstärkt noch in ihrem heutigen Endspurt, sehr gut gebrauchen kann, denn diese Intrigen haben einen hohen Unterhaltungswert. Sie erhöhen die Verkaufs- resp. Einschaltquoten. Derweil die nüchterne politische Analyse keine Schlagzeilen macht. Schauen Sie einmal Florian Inhauser. Obwohl er sich alle Mühe gibt und vom Schweizer Grossmedium auch alle denkbaren Spezialisten zur Verfügung erhält, bleibt ihm nur, aber immerhin, seinem Frust öffentlich freien Lauf zu lassen, dass „Sport aktuell“ wieder einmal „das aktuelle vom Sport“ habe. Wie Sexunterhaltung stielt das dem Gebildeten die Show. Besonders gravierend ist das Verschwinden des Qualitätsjournalismus in den Agglomerationen und auf dem Land, wo sich Volksvertretende längst nicht mehr darauf beschränken, ihnen missliebige kleine Bürger zu zermalmen, nach denen kein Hahn kräht.

Gerne hätte man immer wieder auch mal ein paar Belege bei solch ungestümem Behaupten.

Das Ausleben von psychischer Gewalt ist eine Sucht. Es sind afrikanische Zustände, die sich auch bei uns ausbreiten, weil unser vitales Lebensgefüge zerstört ist. Das hat sich so weit eingeschliffen, dass es selbst als völlig normal gilt, etwa Nachbarn mit schwierigsten, gar lebensbedrohlichen Situationen allein zu lassen. Man schottet sich einfach ab.

Belege bitte.

Also, zum Amtsmissbrauch. Eigentlich verboten. Wird von den Gerichten aber nicht geahndet, weil von Amtsunfähigkeit in den kleineren Gemeinden oftmals nicht zu unterscheiden. Das machen sich geneigte Repräsentanten in den grösseren Gemeinden zunutze, indem sie ein Kasperletheater aufführen.

Belege.

Amtsmissbrauch/Amtsunfähigkeit, Bonusmaterial.

Zerstörtes vitales Lebensgefüge. Ich habe zuerst gemeint, diese Belege könnten aus Gründen der Geheimhaltungspflicht nicht öffentlich gemacht werden. Wenn man es aber näher betrachtet, zeigt sich ein Bild wie vom Berg kommenden Schuhen, die aber in einer heutigen Wohnung ohne Hauswirtschaftsraum und nur beengtem Platz im Badzimmer nur gerade noch auf dem reinen, weissen Keramiktablar vor dem Spiegel für die Reinigung zwischengelagert werden können. Es ist keine Frage des Nichtrespektierens von Regeln oder Gefühlen. Es muss einfach sein. Und es geht tatsächlich, wenn man behutsam vorgeht und sich von den schlimmsten Passagen nicht runterkriegen lässt, sondern dort wie wegschaut. In diesem Sinne der Beleg zerstörtes vitales Lebensgefüge.

Das ist auch die Form, mit der ich auch Säufer Jannick Buttet und den hinterhältigen Gerhard Pfister zu begeistern versucht hätte, aber das sind eben wie auch eingangs gesehen derart „Grosse“, dass die einen nicht mal beachten. Dass man den Eingang von unterstützenden Mails freundlich bestätigt, wäre das Minimum, um den Anstand nicht zu verletzen, den selbst ein Herr Gerhard Pfister für zu respektieren hält (8. Frage im Interview der Luzerner Zeitung). Gerhard Pfister, Politik, „Wettbewerb der Meinungen“.

 

53c) Etwas Spass haben zusammen und denjenigen dann für sich haben wollen, anstatt sich dem sich dynamisch selber regulierenden Beziehungsnetz hinzugeben, macht das Wesen der Charakteränderung des Menschen aus, als der Gräberkreis für ihn zum Abfall wurde. Der neue Charakter sammelte an, anstatt dem Bedarf zur Verfügung zu eilen. Die Krankheiten nahmen zu. Die aufkommenden „Paschas“ wurden immer reicher und mächtiger. Der Fokus verschob sich auf das Materielle. Was konnte das besser abbilden als die neue Form der Bestattung mit immer opulenter werdenden Grabbeigaben.

Der „Bogenschütze von Amesbury“  im persönlichen Monument eines Hügelgrabes markiert den vollzogenen Übergang vom liebenden Geistmenschen:

Von diesem Menschen stammen wir ab. Jede Zelle von uns weiss es.


52) Viele Frauen stellen eine Verunsicherung von Männern fest. Es ist gar nicht mehr so einfach, mit einem normalen Mann ins Bett zu gehen. Ich [Psychotherapeutin] denke aber nicht, dass das auf die Eltern zurück zu führen ist.

Es ist die Hetze. Sie ist wie eine Autoimmunerkrankung der Gesellschaft. Die natürlichen Reaktionen des Mannes auf die ebenso natürlichen Offerten der Frau werden gesellschaftlich mehr und mehr als fremd taxiert und bekämpft. Seine Hormone werden ausgeschüttet, aber er hat mit der Massenhetze bereits verinnerlicht, dass er mit einem Konflikt zu rechnen hat. Weil er sich da innerlich auch selber bekämpfen muss, gerät er zudem nicht selten in die untere, schwächere Position. Es ist an der Justiz, dieses Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern wieder herzustellen.

Nicht am Gesetzgeber?

Ich meine, es geht nur um ein Feintuning, das die Gerichte selber vornehmen können. Die Gesetzgebenden haben da ja keine Liste der nicht erlaubten Verhalten erstellt. Grundsatz sollte bleiben, dass man seiner Wahrnehmung vertrauen darf. Zeigt sich eine Frau figurbetont oder gar zum Teil entblösst, hat sie mit einer Einladung für die Nacht oder auch gewissen Sprüchen von durstigen Männern zu rechnen. Zu Recht ist da auch etwa das Schweizer Fernsehen SRF dabei, gewisse Marken neu zu setzten. So bedankte sich kürzlich #SRFglobal-Moderator Florian Inhauser mit einem verschmitzten Lächeln bei der völlig korrekt, aber figurbetont gekleideten Patrizia Laeri, dass sie bei einer anderen Sendung untreu geworden sei. Und sie war deswegen keineswegs unangenehm berührt. Das Frau-Mann-Verhältnis ist zerrüttet. Die alte Leidenschaft ist aber zum Glück dank biologischer Speicherung und auch dem Wissen, dass sie für die persönliche und soziale Gesundheit hoch willkommen ist, jederzeit bereit.


51) Ihre Anforderung, dass Schamanismus „justiziabel“ zu sein habe, schmeckt etwas sehr nach Staat.

Sie sagen, Schamanismus gehöre doch ins Private. Dort wurde er aber hingeprügelt. Vorher war das öffentlich. Ich bin daran wieder umzuschalten. Für den heutigen Menschen ist es schwierig. Früher bekam man praktisch alles voneinander mit, wer grad mit wem, eine Geburt, Erscheinungen wurden grad berichtet, Träume auch gleich nachts. Aber dieser unser auch biologisch programmierte Lebenszusammenhang ist dabei, seinen Weg zurück zu finden, über das Internet.

Woran ist das zu erkennen?

Die Therapie ist mit den Social Media am Aufstarten.

Aber das sind nur Informationen, die jemand über sich selber preisgeben will.

Das würde ich nicht sagen. Da wird auch über andere kommuniziert, und gerne ja auch über deren Schattenseiten. Auch wenn sie mal bei den Pornos reinschauen, werden sie vermutlich beipflichten, dass man da nicht unbedingt darauf bedacht ist, Informationen zu selektionieren. Man zeigt sich wie man ist.

Aber das ist doch Abfall.

„Schmutzig“ hätte ich als persönliche Empfindung noch verstanden. Sicher werden sich einige später auch etwas aufregen, wenn sie ihren Hintern vielleicht nicht mehr derart exponiert dokumentieren würden. Was sich da aber zwischen Mann und Frau, Frau und Mann abspielt, wollen sie sehen lassen. Gibt es in einem nichtstörenden Rahmen einen objektiven Grund, sexuelle Lust zu verbergen? Eher doch nicht, meine ich. Die wird eher als stimulierend wahrgenommen. Auch auf den Websites stört es sie nicht, mit ihren Bildern nackt neben vielen andern zu liegen, die sie nicht mal kennen. Auf gutesex.com waren das grad 210‘705 Videos in 54 Kategorien. Das werden allein dort bald eine halbe Million Leute sein. Ich glaube, das kann man schon nicht als Abfall bekriegen. Aber für die Prostituierten wird es eng.

Dann könnten die Pornos noch als politische Äusserungen verstanden werden. :-)

Ja, also wenn man den gespielten oder vielleicht auch tatsächlichen Missbrauch, den vielleicht auch bezahlten Missbrauch überspringt. Und jemanden bei Gelegenheit mal mit ins Bett zu nehmen, scheint einer grossen Leidenschaft zu entsprechen. Auf das „nicht immer“ scheint es an zu kommen, auf das Tauschen. Bei den Männern kommt dann das Portemonnaie zum Zug, die Frauen feiern ihre Befreiung mit den Pickup-Bars, weil die natürliche Form nach wie vor verdammt ist. Familien sind eine relativ junge Erfindung und führen wie die ausschliesslichen Paarbeziehungen mit einem mutmasslichen idealen „Seelenpartner“ statt einem Netzwerk von Vertrauten in sehr vielen Fällen zu unerträglichem Freiheitsverlust wegen einseitigen Dominierens, Betrug, Rosenkriegen und den schlimmsten Enttäuschungen des Lebens. Sie sind schädlich. Mir sind auch chronische Erkrankungen von vor der Ehe kerngesunden Frohnaturen bekannt. Die artgerechte Beziehungsform des Menschen ist die Sippe.


50) Es gibt ja immer wieder so Sticheleien von der Wissenschaft gegen das Spirituelle, es gäbe da ausserhalb des materiell Erfahrbaren, wozu aber auch die Gefühle zählen, nichts.

Die Wissenschaft, wie wir das Wort heute und hier im Westen in erster Linie verstehen, ist eine Wissenschaft des Materiellen, und hat seit längerem schon die Welt, den Kosmos nach ihren Bedürfnissen geformt. Die Wissenschaft ist eine Kirche. Über unseren Planeten hat sie dadurch viel Schaden gebracht.

Aber die Wissenschaft hat sich über die Zeit immer wieder gebessert. Da ist kein Raum für Besserwisserei. Was einwandfrei feststellbar ist, kann man nicht foppen.

Wohin man schaut, ist entscheidend für die Erkenntnis. Da sind wir jetzt an einer Wende.

Aber schaut die Wissenschaft nicht überallhin und baut das dann alles zusammen?

Die Wissenschaft, diese Wissenschaft, schaut spirituell schlafend. Aber sie nimmt auch ihre eigenen Erkenntnisse nicht ernst. Geht es darum, sich selber zu verstehen, bisweilen auch selbstkritisch zu sein, trifft man immer wieder auf Schlafende. Es gibt so etwas wie einen wissenschaftlichen Produktionszwang, der die Aktivitäten dort zu stark kanalisiert.

Eins an die Ohren.

Es waren die Konflikte mit der Natur, die unser hochkomplexes Gehirn und Wesen hervorbrachten. Die Wissenschaft aber meint, wir seien primitiv gewesen. Dabei verhält sie sich wie die Kreationisten, die die Evolutionstheorie ablehnen. Nur durch die existenzielle Bedrohung und die in diesen Verhältnissen übermenschlichen Anstrengungen, in diesem existenziellen Problemlösungsmodus, konnte unser Organismus in die heutigen qualitativen Höhen wachsen. Desinteressierte, etwa Krieger, waren offenbar ein Minderheitsphänomen und konnten die Evolution nicht massgeblich gefährden. Habe ich Sie etwas schupfen [anstossen] können?

Versuch und Irrtum ist aber nicht kreationistisch.

Versuch und Irrtum bedingen für eine nicht bloss auf Unterdrückung ausgerichtete Entwicklung, die auch etwa das Herstellen eines modernen Turnschuhs gestattet, das Eingreifen eines freundlichen Schöpfers. Mit dem Dezimieren der Konkurrenz ist es nicht getan. Bügelfalten hat man auch nicht, damit die Hosen besser gestapelt werden können. Ein toter Baum fällt um; um Menschen umarmen sich viele und bitten zum Himmel. Die Erfahrung der Geister wurde in unserem Kulturraum mit den Göttern aus dem Staat ins Private verbannt, unter Todesstrafe, dann unter Zwangsbehandlung als Verrückte.

Leute von der Skeptikerbewegung sagen, das menschliche Gehirn sei nicht in der Lage, etwas jenseits von Raum und Zeit zu erfahren.

Derweil auch von Physikern attestiert wird, es könne ausser dem materiell beschränkten noch andere Universen in anderen Dimensionen geben. Derweil die wissenschaftliche Traumforschung erst gerade am Anfang steht und was aus ihr folgen wird noch völlig in der Luft ist. Sind bei den Skeptikern auch Wissenschaftler wie etwa Prof. Peter Brugger, fügen sie der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft Verluste zu. Sie missbrauchen ihren gesellschaftlichen Status, den sie von der Wissenschaft verliehen erhalten haben. Die Wissenschaft ist für Peter Brugger diesbezüglich mehr wie ein „Theater“.

Lässt sich das irgendwie auch überprüfen, was Sie da sagen, lieber Herr Rüesch?

Schauen Sie mal in seinem Interview bei „Wissenschaft persönlich“ unter

https://www.youtube.com/watch?v=HeehGUvQ0lM nach, wo er 51:22 verkündet, dass er wohl wieder zu einem Befürworter der Möglichkeit des Empfangens von Jenseitsinformationen konvertieren würde, hätte er selber sich bewahrheitende Träume. [Wobei das esoterische Beispiel mit dem gestohlenen Fahrrad, das er da bringt, sicher kein solcher ist; da hat Peter Brugger schon Recht. Solche esoterische Traumdeuterei ist ein Fluch, vor dem man warnen muss.] Habe ich Sie etwas besänftigen können?

Ja, Sie haben sich nicht aufgebläht.

Und es ist übrigens auch überhaupt nicht notwendig, von seinen Träumen mit solchen Delikatessen wie dem Vorausschauen in die Zukunft versorgt zu werden, um auf die Idee zu kommen, da sei eine höhere Intelligenz am Werken, die aus mir selber nicht zugänglichen Ressourcen schöpfen kann und mich im Vergleich als nur 4-bis-5-Schüler [bei Höchstnote 6] aussehen lässt.

Da mache ich Widerstand.

„Übersinnlich“ tönt so esoterisch. Da sehen wir aber in die andere Seite unseres Restmenschen hinein, den die Grösseren von uns übriggelassen haben.

Ja, das ist bekannt. Sozusagen unsere eigene Esoterik, unser eigenes Geheimwissen.

Bei Esoterik denkt man einfach an die unsäglichen esoterischen Lehren, z.B. „wie im Grossen, so im Kleinen; wie oben, so unten“ oder bei den esoterischen „Schamanen“ à la Carlo Zumstein: „Alles ist ein Kreis“.

Zeit, dass man die niederwirft. Der trägt ja immer noch sein Dr.-Mäntelchen.

Da beissen Sie bei den Massenmedien aber auf Granit. Die „Übersinnlichen“ sind die Kollegen der Journalisten, Redakteurinnen, Verleger. Die Gesellschaftsspiele des „Es könnte ja sein“ und „Das weisst du eben noch nicht“ füllen denen die Kasse. Wirklich relevante Themen wie etwa Frau-Mann werden in der Tiefe nicht angefasst. Mit diesen falschen Informationen wird die Bevölkerung eingedeckt.

Die vielleicht mal liebkosen anstatt kritisieren.

Schwierig. Ich glaube, die verstehen das einfach nicht. Sie bringen das in ihrem Gehirn nicht zustande. Da ist zu wenig Reflexion. Ein Journalist der Luzerner Zeitung stellte mich als Kasperle des esoterischen Neo-Schamanismus dar. Ein paar Sätze vorher rapportierte er, dass meine Unternehmung der ursprüngliche Zustand ist. Und dass sich das bei mir nicht nur im Denken abspielt, sondern dieser ursprüngliche Zustand auch als Lebensweise und über Jahre wiederhergestellt wird, unter Schmerzen auch, hat er ja auch mitbekommen.

Der hat doch gedacht, Sie hören dann schon wieder auf mit dem „Theater“.

Der esoterische Neo-„Schamanismus“ ist vor allem bei den Frauen angekommen. Ich will da jetzt niemanden beleidigen. Viele Frauen machen ja einen ausgezeichneten Job. Esoterischer Neo-„Schamanismus“ kann aber unmöglich ein professioneller Schamanismus sein, der auch justiziabel ist.

Haben Sie eindeutige Kriterien für falschen Schamanismus? Und dass das vor allem bei Frauen ankommt, mag ich auch nicht einfach so hinnehmen.

Das analytische Denken ist immer noch vor allem Männersache. Frauen können Analytisches reproduzieren, das ist klar. Sie sind fleissig und wissensbegierig. Analytisches Denken aber bei Frauen fällt sofort auf. Da ist etwa die politische Philosophin Katja Gentinetta, da ist die Schweizer Politikerin Karin Keller-Sutter, und da ist eine Angela Merkel.

Und Prof. Peter Brugger?!

Peter Brugger ist kein Beispiel, das schreiende Ungerechtigkeit von in Spitzenpositionen gehievte schwache Männer beweist. Das Defizit, oder auch seine Eigenart, wenn Sie so wollen, liegt aber beim Ausbildungsgang. Sein Fundament ist nicht das Denken. Es ist auch nicht das Pendeln zwischen Nichts und Etwas. Er ist zuerst ein Praktiker. Ein Reset wäre da nur durch eine schamanische Ausbildung möglich, wo die Funktionsweise des Gehirns umgestellt werden kann. Aber dann könnte er nicht mehr als Leiter einer Neuropsychologie eines Universitätsspitals mit seinen 150 E-Mails pro Tag tätig sein. Geistwesen würde er aber nicht mehr in Abrede stellen, nur weil er sie mit seinem wissenschaftlichen Gerät nicht hat dingfest machen können.

Verstanden. Geistwesen sind nun halt einmal einfach kein Material. Brugger ist da eigentlich nicht besser als ein Carlo Zumstein mit seinem „Alles ist ein Kreis“.

Klar. Zumstein schaut auf Kreise und sagt, „alles ist ein Kreis“, Brugger auf Materielles und sagt: „es gibt nur Materielles.“


49) Finden Sie, Sexualität soll auch gelebt werden, wenn man nicht allein ist?

Wenn eine Tochter beim Ausflug mit den Eltern sich auf dem Rücksitz im Auto still vergnügt, ist sie dabei, ihr natürliches Potenzial zu entwickeln. Frauen tun dies bereits in der Kindheit, und die entsprechend tief liegenden Verbote sind später massgeblich am geringeren sexuellen Verlangen der Frau und den unglücklichen Beziehungen beteiligt. Geben Sie ausdrücklich die Bewilligung. Burschen und Paare sind optisch auffälliger und sind gehalten, sich in die Welt der andern Erwachsenen einzufügen. Sex ist für sie etwas Harmloses und es spricht nichts dagegen, hier zu einer zustimmenden Haltung zu kommen, wenngleich er in der Öffentlichkeit wohl auf unauffällige Erotik beschränkt bleiben wird. Zu berücksichtigen ist immer auch das Alter von möglichen Mitbetroffenen, wobei man nicht überrascht sein soll, was die sich über die sozialen Netzwerke selber oder über Freundinnen und Kollegen schon alles beschafft haben. Diese nicht aufzuhaltende Freiheit der Information spottet jeder Vorstellung, die Nähkurse besuchende Frauen und Kirchenbank drückende Männer Pubertierenden noch anzugedeihen trachteten.


48) Ich nehme in samadhi eindeutig wahr, dass eine Verkäuferin mit mir ins Bett will. Auch im Laden ist sie so herzlich, strahlt mich an. Aber wenn ich eine mögliche Überleitung zu einem persönlichen Gespräch andeute, steigt sie dann doch nicht darauf ein. Wie ist das zu verstehen?

Die Verkäuferin ist die Tiefere und unterwirft sich den Dienstvorschriften. Und sie würde mit Ihnen ins Bett gehen, wenn da die Vorschriften nicht dagegen sprächen.

Aber weshalb will sie denn nicht für den Abend oder das Wochenende abmachen?

Weil sie dann in einem andern System drin ist. Familie, Partner.

Aber ist das nicht teuflisch, so zu flirten, und dann ist dann doch immer wieder nichts?

Weshalb soll das etwas Niederes sein? Nicht alles muss ein Prozess sein. Geniessen Sie einfach den schönen Einkauf.

Aber ist es dann nicht einfach Ballast, das in samadhi zu erfahren?

Nein. Die Verkäuferin kommt Sie auch ausserhalb des Geschäfts in Gedanken besuchen. Dass das nicht auch materiell stattfindet, zeigt das Dunkle, dass wir weit von unseren natürlichen Verhältnissen, unserem natürlichen Potenzial entfernt leben. Da wäre so viel Power in unseren Beziehungen, die zum Leben erweckt werden könnte, so viel Sonnenschein. Die Gesundheitskosten würden fallen, die Produktivität steigen.

 

48a) Die Samadhi Ayurveda AG in Hochdorf (CH) teilt mit: "Mehrere unserer Kunden haben uns auf eine merkwürdige Textpassage auf Ihrer Internetseite aufmerksam gemacht. Diese habe ich Ihnen kopiert und am Ende der Mail angefügt. Leider wird unsere Firma damit in Verbindung gebracht, was wir als üble Nachrede einordnen. Wir bitten Sie, die Texte zu löschen oder den Namen bzw. die Bezeichnung Samadhi abzuändern."

Offenbar handelt es sich bei Ihrer Firma „Samadhi Ayurveda AG“ um einen Fake. Was Sie da anbieten und wie Sie das angeschrieben haben stimmen nicht miteinander überein. Das ist entsetzlich. Etikettenschwindel und Ausbeutung alten indischen Kulturgutes, wenn Sie als „üble Nachrede einordnen“, was andere im Zustand von samadhi erleben und wie man sich darüber unterhält, wie das zu verstehen sei. Chaoten sind Sie, wenn Sie das als üble Nachrede einordnen, und man kann Sie wegen falscher Anschuldigung verzeigen. Wissen Sie überhaupt was samadhi ist?


47) Mehrere Partner sollen vertretbar sein?!

Bei uns ist das der Normalfall.

Ja, okay, aber sicher nicht nebeneinander.

Finden Sie es denn vertretbarer, solche wichtigen Beziehungen zu beerdigen?

Okay, aber das macht man ja nur, wenn es nicht mehr anders geht.

Wenn ein einziger Mensch alle Bedürfnisse erfüllen muss, die nur in einer solchen Beziehung gelebt werden sollen, dann muss man sich halt schon bald wieder nach der Nächsten umschauen.

Verstehe.


46) Dass der Mann es mehr im Blut habe als die Frau, der Tiefere zu sein, scheint mir eine überaus zynische Aussage angesichts des grauenhaften Wirkens von Diktatoren wie Baschar al Assad in Syrien.

Aber schauen wir auf Präsident Rohani im Iran, wie er dem unmöglichen Donald Trump die Stirn bietet, als Unterer gegenüber dem geistigen und weltlichen Führer Ali Chamene’i mutig Befreiung anstrebt. Chamene’i könnte ihn jederzeit verstossen. Hassan Rohani ist der Tiefere, schafft es aber dennoch, seinen Zielen näher zu kommen. Das ist in einem totalitären System wie dem Iran eine Wucht. Es ist ein Triumph und müsste den Westen dazu bringen, Handelshindernisse mit dem Iran weiter abzubauen, die wirtschaftliche Situation im Iran somit zu verbessern und Rohani gegenüber den aus Zukunftslosigkeit hassenden Jungen aus der Schusslinie zu nehmen. Auch im Westen würden diese Leute in den Extremismus getrieben.

Aber schauen Sie, Mugabe.

In Gefahr etwas zu erkämpfen, Differenzen zu überwinden, sich in den Wäldern durchzuschlagen ist schwieriger zu schaffen. Das ist die Welt des Mannes. Davon waren die Frauen über Jahrzehntausende weit weniger betroffen in ihren Lagern, Zelten, Hütten, Häusern. Weil ihnen diese Fähigkeiten abgingen, waren sie auch die Tieferen, wenn die Männer zurück kamen. Aber ein von den Bedingungen der Natur abgekoppeltes System ist dann eher Frauensache. Das zieht sich auch in der Sexualität durch, und wenn diese wegen der persönlichen Entscheidungsfreiheit bei der Unlust der Frau kaum mehr stattfindet, muss sich niemand wundern, dass die natürlichen Qualitäten der Beziehung zwischen Mann und Frau verschwendet und dem heutigen Übel gewichen sind.

 

Die Untere zu sein, würde bedeuten, der Einsicht zu folgen. Der Mann beugt sich grossmehrheitlich der Einsicht der persönlichen Entscheidungsfreiheit.

 

Ohne Zwang wird es einfach nichts.

Sex und Zwang!

Ah, da sind Sie ja wieder. Was ist denn Ihr Vorschlag, damit sich die Frau durch Essen nicht unansehnlich macht?

Das muss man ihr überlassen.

Man braucht sich keine Mühe zu geben?

Das ist ihre Sache.

Ist die Beziehung weniger wichtig als der Job?

Im Job ist der Job das wichtigste, zuhause ist die Beziehung wichtiger.

Dann kann sich die verfressene Frau aber nicht wichtig machen. Man lässt die Kinder gegen Kinderlähmung, Starrkrampf ja auch impfen.

Aber die Beziehung, auch ein bisschen Fett, sind doch keine Krankheit!

Wenn man eine Beziehung nicht auch etwas managt, können sich die Defizite anhäufen, bis es nur noch zu Jammern gibt und man sich fragen muss, was man da eigentlich gemacht hat. Aber dann ist sie schon kaputt. Wäre Ihr Herz denn nicht zur rechten Zeit bereit, der Beziehung etwas zu geben; wären Sie nicht bereit, für die Beziehung auch Verantwortung zu tragen?

Ich hatte vom Bett einfach genug. Immer wieder das Gleiche.

Tja, wenn man in den Bahnen der Tradition verweilt. Aber es würde Sie in Rage versetzen, wenn er fremd ginge.

Ja!

Weil Sie Angst hätten ihn zu verlieren.

Ja.

Wegen des Bettes?!

Doch.

Aber er kann Sie ja sowieso verlassen, wenn er eine Frau findet, die er verführerisch findet.

Also wenn es nur um das Bett ginge, müsste ich mir das nochmals überlegen.

Sollte er es Ihnen sagen?

 

Was meinen Sie?

Sie vielleicht mal ganz kurz sehen. Nichts sagen, nur kurz sehen.

 

Oder auch gar nichts sagen. Was brauche ich sie zu sehen.

Ich denke, Sie haben gesehen, dass Sie in der Frage, ob Ihre Beziehung weiterlebt, in der tieferen Position sind. Beide sind in der tieferen Position. Sie lebt nur weiter, wenn beide das wollen. Also muss man dafür sorgen, dass der andere auch weitermachen will und ihm zugestehen, was für ihn den grundsätzlichen Wert einer Beziehung ausmacht. Und wenn das mit einer bloss punktuellen Sache möglich ist, und nicht in Ihrer Wohnung, dann ist es okay.

Und dass ich dann vielleicht auch wieder voll da wäre.

Ja, sie ist nur Ersatz.

Es wäre vielleicht manchmal auch besser, wenn er mich einfach nehmen würde. Das hat so etwas Wuchtiges, das auch meinen Körper einfach mitreisst.

Das ist mehr als einfach nur Befriedigung.

Es ist wirklich die Natur, die mir auch die Haare aufstellt.

Und braucht gar nicht so riesig viel Zeit, wie man manchmal meint.

… wenn man es nicht mag. :-)

Und dann auch wieder für die Figur schauen?

Das machst du dann wie automatisch.

Es läuft da manches gar nicht über den Kopf. Eine gute Freundin von mir hat mich jeweils zuerst verbal provoziert, dann auch körperlich, bis ich sie nur noch packen und wir leidenschaftlichst zusammen schlafen konnten. Und das muss nicht nur früher einmal gewesen sein!

Ja, heute ist es nicht einmal mehr ein Flirten.

Viel Erfolg!


45) Ist das nicht noch besonders, wenn ein Philosoph, es geht um den gerade verstorbenen Hans Saner, ein linksextremes Anliegen wie das bedingungslose Grundeinkommen unterstützt, das uns in den Ruin treiben würde? [Der Fragende bezieht sich offenbar auf Medienmitteilungen, die aus Anlass des Todes von Hans Saner online gestellt wurden, Material ist auch auf Wikipedia, und das Schweizer Radio und Fernsehen SRF hat auf unsere Bitte hin die Sendung "Sternstunde Philosophie - Begegnung: Hans Saner und Robert Spaemann – Leben mit oder ohne Gott? - Kann man gleichzeitig vernünftig sein und an Gott glauben?" vom 24.12.2006 auf Youtube gepostet. Besten Dank Norbert Bischofberger! Wir schätzen es, Quellen solcher bedeutenden Persönlichkeiten wie dem bekanntesten zeitgenössischen Schweizer Philosophen Hans Saner und dem Deutschen Naturphilosophen Robert Spaemann dauerhaft verfügbar zu haben.]

Nun ja, es ist ja tatsächlich so, dass eine nicht unbedenkliche Zahl von Menschen davon absehen würde sich anzustrengen. Sie würden zuhause bleiben, ein bisschen mit dem Fahrrad umher kutschieren, auch vermehrt im Alkohol landen weil man so schön ausschlafen kann, dem „Stress“ bereits in der Schule abschwören. Das wäre wohl das Schlimmste für Hans Saner, was er nicht bedacht hat. Er selber lebte von der Aura des Erbes von Karl Jaspers.

 

45a) Man muss es aber schon noch sagen: Hans Saner war ein Guter, ein Lieber.

Ja, das ist wahr. Aber in der Anarchie, im Gewölk. Kein Betrüger.

Und ehrgeizig.

Unempfindlich gegenüber Strafe.

Wie meinen Sie das?

„Die reine Transzendenz und der Mensch, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Der Mensch ist ein bisschen beteiligt an der Transzendenz, vielleicht sofern er die Möglichkeit hat frei zu sein, sofern er die Möglichkeit hat Verantwortung zu übernehmen, und sofern er die Möglichkeit hat überhaupt vernünftig zu denken.“ (Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Sternstunde Philosophie vom 24.12.2006; 39:10)

Aber er spricht da ja von Karl Jaspers.

 Ich meine, dass das wohl auch seine Meinung ist. Bei 38:40 sagt er, sich auf Jaspers beziehend: „auch er hätte wahrscheinlich gesagt …“.

Okay, er beansprucht die Freiheit für die Teilhabe des Menschen an der Transzendenz.

Und die Strafe ist für ihn keine Lenkungsmöglichkeit, derer sich die Transzendenz bedienen könnte. Ich denke, Hans Saner hat sich da seit seinem Bruch mit seiner Ursprungsreligion gegenüber von Zwang im Zusammenhang mit Religiosität unempfindlich gemacht. Es scheint mir auch, dass bei ihm Religiosität grundlegend mit Gewalt verbunden ist. Auf die Frage von Norbert Bischofberger: „Sie haben das Thema Gewalt erwähnt. Ist denn für Sie diese Form von Religiosität mit Gewalt verbunden, von sich aus?“ antwortet er: „Wenn die Transzendenz sozusagen auf die Erde geholt wird, ja, dann würde ich glauben, dass die Gewalt fast notwendig kommt, und wenn es dann auch noch so ist, dass diese Form der Religiosität ein Offenbarungsglaube ist, der den Anspruch macht, dass die Wahrheit direkt von Gott kommt, gegeben ist von Gott, und dass es vielleicht die einzige Wahrheit ist, die voll und ganz die Wahrheit ist, dann haben Sie das Problem der Ausschliesslichkeit, und die Ausschliesslichkeit ist an sich gewalttätig.“ /

/ Es sei ja aber nicht einzusehen, weshalb die sich auf Gott beziehenden Systeme auf Gewalt verzichten sollten. Die andern brauchen die ja auch.

Genau. Hans Saner hat einfach die Spiritualität fort gestossen. Die Situation in seiner Ursprungsfamilie war so, dass er das in seinen Charakter eingebaut hat. Das war dann endgültig.

Und Robert Spaemann hatte dann ein leichtes Spiel aufzuzeigen, dass der Kern die Aggressivität des Menschen ist und der Atheismus viel mehr Tote erfordert hat als je ein universalistischer Gottesglaube (42:22).

Worauf Hans Saner die von ihm produzierte Unwahrheit sofort überdeckt mit dem Buddhismus, der ohne Gott auffällig gewaltfrei sei. Aber damit hat er wohl Gott für den Satan gehalten, Gott für die Ursache der Gewalttätigkeit. Hans Saner kann da nichts mehr dazulernen.

 

45b) Wie kann jemand in der Anarchie sein, im Gewölk, und dennoch ein Guter, ein Lieber?

Hans Saner ist ein Gewinner-Typ. Er hat eine Charakter-Prägung als Gewinner. Andere sind Verlierer-Typen, und wenn sie mit etwas nicht grad durchkommen, sehen sie sich in ihrem Dasein sofort als Scheiternde bestätigt und knicken ein. Gewinner/innen lernen aus einer Niederlage ebenfalls nichts, sondern überdecken sie durch allerhand Ränke. Das ist das Niedere bei Hans Saner. In der Sternstunde Philosophie erhält er bei seiner Aussage: „Transzendenz auf der Erde = ziemlich sicher Gewalt“ von Robert Spaemann eins auf den Deckel. Das bringt ihn aber nicht wie einen Verlierer zum Stottern, nicht wie einen Wachsenden zur Korrektur seiner Lehre, sondern wie einen Dummkopf zur Wiederholung des gleichen Fehlers. Er fügt den ihn zum Scheitern bringenden Aussage von Robert Spaemann auf eine Weise an, dass man meinen könnte, er würde Spaemann korrigieren können und die Oberhand behalten. Hans Saner ist auch ein Inszenierer und setzt seine Sprechweise und Gestik gekonnt dafür ein. Schaut man aber auf die Inhalte, worum es bei der Philosophie ja eigentlich gehen sollte, wiederholt Saner nur gerade den Fehler, dessen er gerade überführt wurde, am neuen Beispiel des Buddhismus (42:38: Mit gehobenem Zeigefinger, nachher doppelt erhobenen Händen, um so viel Aufmerksamkeit wie möglich auf seine Aussage zu lenken und damit seinen Fehler von vorhin vergessen zu machen: Man darf nicht vergessen, dass es auch Religion ohne Gott gibt. Der Buddhismus sei auffallend gewaltfrei, weil er keinen Gott habe). Weil er für Freiheit, Gewaltfreiheit und dgl. plädiert, erscheint er vielen als Guter und Lieber. Sobald er aber Regierungs- oder gar Justizverantwortung übernehmen müsste, würde seine Anarchie hoffnungslos auf die Bevölkerung durchschlagen, resp. die dort ja auch zur Genüge vorhandene Anarchie durch Recht und Ordnung nicht mehr in den doch immerhin noch recht zivilisierten heutigen Bahnen halten können.

Sollte man vielleicht mal Herrn Bischofberger unter die Nase halten, weshalb er da nicht interveniert hat.

 

45c) Bei der Person von Jesus von Nazareth wird es hitzig. Hans Saner distanziert sich energisch von der Vergöttlichung eines Menschen. Wie ist Ihre Einschätzung?

Jesus Christus wird diesbezüglich tatsächlich überbeansprucht. Das menschliche Geschöpf nicht nur als Freund von Gott darzustellen, sondern als quasi eine Falte eines dreifaltigen Gottes, gleichzeitig aber immer noch als ganz normalen Menschen wie Sie und ich, ist höchst sinnvoll, da sich unser Gehirn damit auf ein gleichartiges Du einstellen kann, das sich jedoch in der geistigen Welt befindet. Damit wird eben gerade die Gefahr von etwas bloss Abstraktem, von einem blossen Gedanken oder „Gedankending“ (07:37), wofür verschiedene Philosophen Gott und die Verstorbenen halten, gebannt. Wenn wir ein solches gleichartiges Du im Geistigen haben, kann damit, anders als bei einem Ding, auch gesprochen werden. Weiter darf man aber mit etwas Menschenhaftem nicht gehen, wenn es um Gott geht, und ich möchte auch Herrn Spaemann in Erinnerung rufen, dass sich die Christinnen und Christen nach dem Tod von Jesus Christus direkt an Gott, resp. Gottvater, wie viele mit dem Dreifaltigkeitssystem sagen, wenden dürfen. Nach den Abschiedsreden Jesu im Johannesevangelium ist der Heilige Geist „Beistand“ für die Jünger und Lehrer an Jesu Stelle (Joh 14, 16-17 und 16, 13-16). Ich würde unbedingt vorschlagen, das so zu handhaben, denn andernfalls hat man immer irgendwie ein menschliches Wesen in der Leitung mit seinem irdischen Datenmaterial und der ganzen zeitgeschichtlichen Gebundenheit. Ich denke, es ist richtig, dass Philosophen gegen die Vergöttlichung eines Menschen Sturm laufen. Ich selber habe mich über mehrere Monate viele Stunden am Tag, wie ich bete und meditiere, an Jesus Christus gewandt. Es ist mir dabei immer schlechter und schlechter gegangen, bis mir aus gesundheitlichen Gründen nichts anderes mehr übrig blieb, als mich von ihm zu lösen. Sich an Jesus Christus zu wenden, verhindert Mystik und kann nur gut gehen, wenn es oberflächlich bleibt.

 

45d) Einerseits schreiben Sie sehr viel über Ihre Lehre, anderseits scheint es mir eigentlich nicht möglich, sie zu verwirklichen. Wie kann denn nun das Transzendente, der Kosmos auf die Erde geholt werden, wenn es einerseits höchst sinnvoll ist, einen ganz normalen Menschen wie Sie und ich dort zu haben, damit das Gehirn auf die gewohnte Weise kommunizieren kann, wenn dieses Menschenhafte der Erkenntnis von Transzendentem dann aber doch wieder im Wege steht?

Ich meine, dies sei die effizienteste Methode, wie ich es beschrieben habe. Sie brauchen sich aber nicht so lange an ein menschenhaftes Wesen im Jenseits zu richten, bis es ihnen nicht mehr gut tut, sondern nur bis Ihnen diese Einstellung des Gehirns klar ist und sie den Adressaten auflösen können von zum Beispiel Jesus Christus zu Gott, oder von einem geliebten verstorbenen Ahnen zum Grossen Geist. Mehr kann ich Ihnen hier nun aber nicht mehr mitteilen. Es kommen da persönliche Themen, die im Rahmen des Basisseminars bearbeitet werden.

Was können denn das für persönliche Themen sein?

Zum Beispiel wenn jemand ein Rassismus-Problem hat. Das Auflösen zum Absoluten erfolgt schritt- oder stufenweise entsprechend den persönlichen Limitierungen. Wenn da Hilfe benötigt wird, erfolgt das mündlich. Eine interessante Beobachtung, die vermutlich alle machen, ist dass wir von „Natur“ aus diebisch sind und zuerst wie ein Mönch resp. eine Nonne lernen müssen, nur zu nehmen, was uns gegeben wird, auch dass wir bei Erfolg nicht aussuchen können. Wir sind in diesem Bereich nicht urteilsfähig und würden nur Verrat begehen. Wir erkennen, dass es das mit Abstand Beste ist, diesem Grossen Geist dienen zu können und von ihm ernährt zu werden, wie er es für richtig befindet. Wir lernen aus Erfahrung, dass wir nichts zu befürchten haben, wenn wir da verbunden sind. Wir sehen, dass diese höhere Macht ohne Grenzen tatsächlich existiert und dass es nur töricht wäre, sich ihr nicht hinzugeben. Alle Grenzen zu ihr öffnen.


44) „Ritual“ ist ein Begriff, den man im Zusammenhang mit Schamanismus immer wieder hört, nicht jedoch bei Ihnen. Was ist damit?

Ich finde, man kann das Wort verwenden, um bei etwas immer wieder gleich Ablaufendem zu betonen, dass es etwas Besonderes ist. Ich verwende „Ritual“ in meinem Begriffssystem in diesem Sinne in Reinkultur für das Spezielle und das Einzige, was aus dem Chaos der möglichen Wege zuverlässig auswählt, was zu nachhaltiger Höchstleistung führt. Mit dem im Verhältnis verschwindend kleinen Aufwand einer Ferienwoche stellen wir eine auch im  Alltag aktivierbare Verbindung zu einer Instanz in uns her, die anscheinend denkt, Bilder sendet, Worte, Töne, auch Gerüche und Geschmacksempfindungen, sodass man auf die Idee kommt wie zu schlafen, wenn man das nicht hat. Da muss ein Zentrum sein, und in dieser Ferienwoche überwinden wir das Schlafen.


43) Osho [der indische Guru, früher „Bhagwan“] hat den Yoga auch kritisiert. Im „The Book of Secrets“, Talk #32 schreibt er: „Aber der Weg des Yoga ist sehr schwer. Es ist einfach unmöglich, beinahe unmöglich, das Ego zu perfektionieren. Das würde bedeuten zum Zentrum des gesamten Universums zu werden. Der Weg ist sehr lang, anstrengend, und wirklich, er endet nie. Was geschieht also mit den Anhängern des Yogapfades? Manche wenden sich dem Tantra zu. Intellektuell ist Yoga erfassbar, existentiell ist es nicht zu erfassen. Wenn es für dich möglich ist, wirst du mittels Yoga auch ankommen, aber im Allgemeinen passiert das nicht. Selbst wenn es gelingt, gelingt es sehr selten, so wie einem Mahavira. Manchmal vergehen Jahrhunderte über Jahrhunderte, und dann erscheint ein Mann wie Mahavira, der durch Yoga zum Ziel gekommen ist. Aber es ist selten, eine Ausnahme, und es bricht die Regel. Aber Yoga ist anziehender als Tantra. Tantra ist einfach, natürlich, und du kannst durch Tantra sehr einfach ankommen, sehr natürlich, mühelos. Und darum zieht dich Tantra nicht so sehr an. Warum? Alles was dich anzieht, zieht eigentlich dein Ego an. Was auch immer dein Ego erfüllt, zieht dich stärker an. Du bist in deinem Ego gefangen, darum zieht dich Yoga sehr stark an.“

Vielen Dank für diesen Hinweis! Ich habe eine grosse Liebe an Osho verloren. Seit mehr als 20 Jahren treibt sie einen riesen Aufwand mit ihm. Aber sie kommt nicht voran. Ich habe sie nie verstanden, dass sie durch Zuckersachen Befriedigung sucht, selbst an Nikotin und Alkohol hängt, wenn sie doch sagt den Atem zu kennen, der allenfalls aufkommende Unlust umgehend heilt; ihren Körper zu fühlen, der auch durch heutzutage fast jederzeit mögliche Sexualität in Ekstase versetzen kann. Unsere Beziehung ist zerrüttet. Aber sie ist mir immer noch wertvoll.

 

Auch ein spirituelles System muss sich am Erfolg ihrer Anwendenden messen lassen. Wenn man nach 20 Jahren Bemühens immer noch Gutzi [Zuckerwerk] reinstecken muss, obwohl man mit dem Körpergewicht zu kämpfen hat das grosse Geschenk des Atems nicht öffnet, anstatt Sexualität in einer oberklassigen Beziehung zu leben lieber Stunden in der Küche steht, die Wohnung putzt, raucht und auf Kosten der Sozialwerke lebt, sei auf das symbolische Kämmen der Haare im Video bei 50:19 (Aussenplatte F, Bild hier bei Ziffer 30) hingewiesen.

 

Osho hat immer wieder ausprobiert. So entstanden in Poona gegen 80 von ihm so genannte Therapieformen. Klar war das die Einnahmequelle, wie Wikipedia hämisch titelt, aber es ist doch auch davon auszugehen, dass er diese Dinge tatsächlich wollte. Später mistete er das Dickicht aus, sprach nur noch von Zen und nahm auch einen entsprechenden Namen an. Ich würde ihn aber nicht als Betrüger bezeichnen. Er war ein mehr oder auch weniger sorgfältiger Suchender, der gerne kommunizierte und damit den Nerv der Zeit traf.  Er hat viel Aufruhr verursacht und viel Nonsens verbreitet. Für Läufer/innen zitiere ich aus seinem „The Book of Wisdom“, #23: „Es kann beim Laufen geschehen. Wenn du jemals ein Läufer warst, wenn es dir gefiel, am frühen Morgen zu laufen, wenn die Luft frisch und jung ist und die ganze Welt aus dem Schlaf kommt, gerade aufwacht, und du bist gelaufen und dein Körper funktionierte wunderbar und die frische Luft und die neue Welt, aus der Dunkelheit der Nacht wiedergeboren, und alles singt um dich herum und du fühltest dich so lebendig ... dann kommt ein Moment, in dem der Läufer verschwindet und nur Laufen da ist. Körper, Geist und Seele fallen in Einklang und plötzlich entlädt sich ein innerer Orgasmus.“ - Nun, Laufen ist mittlerweile ja auch ein Job, aber etwas wie ein Orgasmus beim Laufen ist auch seit dem Marathon von Athen nicht bekannt und ja auch überhaupt nicht erwünscht. Osho beschreibt die Stille, das Verschwinden des Denkens wie im Zen. Sicher wirkt das heilend auf Körper und Geist, aber mit Orgasmus hat das also gar nichts zu tun. Ich weiss nicht, ob Osho selber den Orgasmus nicht gekannt hat oder ob er einfach seine Macht über seine Anhänger genoss, dass sie alles von ihm blind hinnahmen. Der Orgasmus, wenn wir ihn auch vom Geschlechtsakt lösen, entsteht aus einer angenehmen Spannung, die anders als im Sport kaum als Anstrengung erlebt wird, und bei den Frauen typischerweise überhaupt nicht. Beim Laufen hingegen ist eine Anstrengung die Ausgangslage, die dann eher unauffällig in einen wunderbaren Flow übergeht, Leichtigkeit trotz Leistung, dem Gefühl das könne ewig so weitergehen. Dem gegenüber steigt die Erregung beim Orgasmus stetig an, ist kaum noch erträglich, überwältigt die Kontrolle des Ego –  diese Verlaufsänderung, die am ehesten noch mit dem Orgasmus, jedenfalls einem Teil, verglichen werden könnte, wird anders als beim Laufen in der Regel präzis und deutlich registriert – bringt unbewusstes Material an die Oberfläche. Diese unwillkürlichen, eruptiven Kontraktionen lösen jeden Antrieb, jede Spannung total auf, sind auch äusserlich wahrnehmbar, und selbstverständlich will da niemand auch nur noch einen Schritt mehr tun. Der Körper ist nur noch wie eine wohlige Hülle [gemäss Ziff. 53b selbstverständlich korrigiert zu: "Der Körper ist voller wohliges Leben"] und man muss aufpassen, dass man nicht das Bewusstsein verliert. Der Orgasmus ist zudem etwas Geschlechtliches, das Trennung heilt. Das ist das Wahre, und Osho würde ich jetzt also wirklich ein für allemal vergessen.


42) Die Aufklärung sei letztlich ein christlicher Gedanke, sagt [der Parteichef der Schweizer Christlichdemokratischen Volkspartei CVP] Gerhard Pfister im Weihnachtsinterview der Sonntagsausgabe der Luzerner Zeitung, der "Zentralschweiz am Sonntag". Mehr als ein Trick, um das Christentum in den Rechtsstaat, die Demokratie und die freiheitliche Gesellschaftsordnung nochmals hinein zu schmuggeln?

Jesus und viele seiner Nachfolger haben das nicht so gesehen. Sie richteten sich nach Gottes Wort, nicht nach dem menschlichen Gesetz. Schwer verständlich, dass Gerhard Pfister ihre nicht selten tödliche Strafe vergessen hat. Das wird wohl politisch sein.

Aber der Verstand, worum es in der Aufklärung ganz zentral geht, ist doch auch göttlich.

Ah, Sie sprechen von Galileo Galilei, der Unterdrückung der Sexualität ausserhalb der Fortpflanzung, der in Kirchenkreisen verbreiteten Pädophilie?

Aber ist das Christentum nicht erneuerbar?

Es geht ihm noch zu gut.

Download
"Aufklärung ist ein christlicher Gedanke"
Gerhard Pfister.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB

(Weitere Beiträge zur Familien- (Frau-Mann-) Debatte: Ziff. 31 und 40)


41) Die einen möchten sicher noch mehr über die Sexualität hören, andere sehen etwas anders: Wie machen Sie das, dass man nicht aus dem Raster fällt oder nicht schnell genug versteht?

Jede und jeder hat seine Art und Geschwindigkeit.

Geht das miteinander?

Wir haben da eine ausgeklügelte Technik. Das geht.

Wie sieht denn das aus?

Wie ein Wagen in seine Einzelgarage einfährt. Tor ist bereits geöffnet. Es ist bequem.

Können Schwangere mitmachen?

Bei der partnerschaftlichen Planung und im Netzwerk sicher. Bei den Seminaren und Trainings braucht man eine gewisse Fitness im Ausdauerbereich. Wenn Sie ins Schnaufen kommen, macht das nichts, aber sie sollten ein paar Stunden wandern können.

Gibt es eine Erfolgsgarantie?

Eine Garantie nicht, aber die Erfolgsquote, dass Sie Erscheinungen haben und diese im Alltag mit geringem Aufwand wieder erzeugen können, ist sehr hoch, und falls das einmal nicht gelingen würde, erhalten Sie eine zweite Teilnahme geschenkt. Sie bezahlen dann nur noch Reise und Hotel.

Ist das auch eine Partnerbörse?

Eindeutig nicht. Die Orientierung ist nach innen, und bei der partnerschaftlichen Planung sind wir personalthemen-, manchmal auch sachthemen-zentriert. Kollisionssachen sind genügend schlimm. Die Pausen braucht man für sich. Die 7-Tage-Veranstaltungen sind auch bestens geeignet um das Rauchen aufzugeben.

Aber in einer Ausbildung könnte man doch schon jemanden kennenlernen, oder?

In allererster Linie lernen Sie jemanden kennen, der immer schon da war. Einige meinten, diesen als erstes in Bischöfen und Priestern anzutreffen, andere in der Natur, wieder andere in der Philosophie, aber immer wurde er zum Verschwinden gebracht, sonst wären Sie jetzt nicht hier.

Was bringt das?

Es ist, wie wenn Sie sich auf die Welt bringen würden.

Und der Alte stirbt?

Ich vermeide das indirekt. Aber der Alte bringt immer wieder das Selbe, und so unterwerfe ich mich dem Nicht-selber-Denken. Das ist aber gar nicht so einfach, denn es denkt unaufhörlich in mir, aber von niederer Qualität. Da sind auch riesige Speicher von schon Gedachtem, schon Erfahrenem, und es wäre mir allzu bequem, das so oder ähnlich zu wiederholen. So spreche ich ein Gebet. Haben Sie Angst zu beten?

Sollte ja nicht gefährlich sein.

Dann würde ich auch verzichten. Aber was heisst schon gefährlich?

Wenn ich etwas verliere.

Wenn Sie dafür aber etwas anderes erhalten? Sie sollten sich mit einer Verlustgrenze schützen. Sagen wir, wenn Sie wissen, Sie können gurgeln, sind Sie vielleicht ja bereit, Schluckweh [] auf sich zu nehmen. Wo ist Ihre Grenze, dass Sie es als Schiffbruch betrachten würden?

Das müsste ich mir noch überlegen.

Diesen Hemmschuh würde ich als Erstes beseitigen. Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Sie könnten bereit sein auf sich zu nehmen, was keine erheblichen, nicht mehr wiedergutzumachenden Schäden verursacht.

Ja, was innert nützlicher Frist wieder heilt, kann ich riskieren.

Diese Programmierung können Sie wie eine Radierung abspeichern. Es ist ein Vertrag mit dem Schicksal, mit dem Kosmos, einer übergeordneten Warte, so sicher wie der Tod. Und sie wird Ihnen überdurchschnittliche Erfolge einbringen.

Kann man das wieder ändern?

Schon. Ist aber suboptimal, wie ein Bauwerk, dessen Pläne man während der Erstellung ändert.

Ich dachte, was Sie machen, sei mehr oder weniger Zen.

Schon nicht. Sie kennen vielleicht das Video von Meister Kosen Thibaut, wo er dem Wein huldigt. Diesem würde ich abschwören. Alkohol wirft zurück. Der Meister, die Meisterin sollten den direkten Weg zeigen. Wenn dann Schülerinnen resp. Schüler davon abweichen, ist das manchmal vielleicht nicht anders möglich. Wenn das aber der Meister, die Meisterin tun, setzt das einen völlig falschen Impuls und wirft zudem ein schlechtes Licht auf die dargereichte Qualität auch im Weiteren. Der Meister, die Meisterin sollten auch im Alltag das Niveau des Sesshins, des Tempellebens halten, und dort gibt es keinen Alkohol. Alkohol ist eine Droge, eine zugeführte Substanz, die im zentralen Nervensystem eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung hervorrufen kann. Dazu zählen auch der aufputschende Kaffee und der Tee. Sehen Sie den Unterschied?

Ja, und die Wurzel ist ja auch eine andere.

Die Wurzel ist die gleiche. Mahakashyapa, der erste Nachfolger Buddhas, lebte in der Natur. Anarchie ist erst später dazu gekommen. Darf ich Sie für die Wurzel, die Entstehung des Schamanismus auf das Video verweisen?

Schau ich mir an. Ich sehe einfach das Problem, dass man von den Vätern in der Art, wie Sie sie in Ihrer Generation noch gehabt haben, genug hat. Da war zu viel Leidvolles. Ich denke, deswegen gehen viele zur Konkurrenz.

Ich habe tatsächlich noch Eheleute gesehen, die haben sich „Sie“ gesagt. Aber mit dem Alkohol ist es eben auch nicht getan.

Können Sie denn immer so streng zu sich sein?

Ich mache „Glückshormondusche“ mit Ausdauersport und dann Sauna, auch Massage.

Verstehe. Das sind eben schon grundsätzliche Unterschiede. Es ist eigentlich eine Psychologie des Erfolgs. Da kann man glaub ich kaum etwas dagegen halten. Auch einen strafenden Gott haben Sie glaub ich nicht. Das sind glaub immer Lern- oder Entwicklungsaufgaben, dann belohnt mit neuen Fähigkeiten. Und Gott kann durchaus auch verschwinden, ins Unbewusste. /

/ Entschuldigung, dass ich unterbreche. Setzen Sie jetzt zur Krönung an? Das habe ich alles nur empfangen.

Ich meine, das kann man wirklich brauchen. Vor allem dass das kein strafender Gott ist, finde ich fantastisch. Da bräuchte er ja auch nicht zu verschwinden.

Für viele ist er verschwunden, für viele auch zu einer blossen Glaubenssache verkommen, für andere ein Konstrukt. Aber er ist da, wenn wir ihn nicht verscheuchen. Wir können ihn erfahren. Er ist etwas Höheres. Wir sind tiefer. Viele sind in eine Welt hinein geboren, in denen der Mensch als die Krone der Schöpfung gilt. Hinter dem Vorhang aber gibt es Gott, den Kosmos, das Unbewusste.

Was mich einfach noch nicht wirklich begeistert, sind Ihre schweren Konflikte.

Die Begeisterung kommt, indem ich damit meine Aufträge erfülle. Da habe ich mich seit längerem etwa als Bauökonom schon daran gewöhnt, wenn ich mich für die Interessen der Bauherrschaft gegen auch namhafte Architekten durchgesetzt habe, die der Anlage etwa durch immer auch nur subjektive Schönheit zu sehr Grenzen gesetzt haben.


40) Mich stört, dass man manchmal einfach von Frauen spricht, oder auch Männern. Die Menschen können doch recht verschieden sein.

Klar. Aussagen aus der Forschung über eine bestimmte Qualität (Eigenschaft) müssen denn auch möglichst quantifiziert sein, das heisst mit einer Häufigkeit oder Mengenangabe versehen. Anderseits richten sich Kinder nach Vorbildern aus, und da scheint es mir unbedingt erforderlich auf gewisse Qualitäten von Frau und Mann hinzuweisen, die diese haben oder eben auch nicht haben sollten, damit es miteinander nach oben gehen kann. Und gewisse Fähigkeiten sind auch für beide wichtig, etwa dass man sich zentrieren kann.

Sich zentrieren?

Junge Menschen sind hilflos, wenn die Aussenwelt zu sehr auf sie einwirkt. Auch wenn es nicht krankhaft wird, sehen wir immer wieder Menschen, die können gegenüber andern nicht herzlich sein. Sie lächeln nicht, bleiben emotional auf Distanz. Andernfalls würden andere gleich wie Freunde. Auch sexuelle Annäherung von Leuten ausserhalb ihrer „Sippe“ können diese befürchten, und die Dynamik der Geschlechter hat fatalerweise ja auch dazu geführt, dass das in Form von Übergriffen auch geschieht. Wir sind da in einem Zustand von Anarchie, von umgestürzter Ordnung, Fehlordnung.

Man will ja nicht von Wildfremden schwanger werden.

Das ist gut gesagt. Und so ist man im Zustand von Gefahr. Aber realistisch ist das ja nicht. Dennoch ist man im Stress, schwitzt, muss das Gegenüber kontrollieren. Heisst es dann noch, man sei hübsch, tauchen Erinnerungen an ähnliche Vorfälle auf, die Aussenwelt gerät etwas beiseite. Ist das Gegenüber alkoholisiert und nimmt unsere Abwehr nicht wahr, verlieren wir unsere Zentrierung weiter, wir geraten ausser uns und die Aussenwahrnehmung wird deformiert. Verbotene Positionen werden ohne Zuordnung von innen resp. aussen aufgenommen. Die subjektive und die objektive Wahrnehmung können auseinanderfallen. Was da von Frauen aus den Wandelhallen des Nationalrates berichtet wird, ist typisch. Falsche Wahrnehmung wird aber auch schon in ganz normalen Situationen vorgeworfen. Abgesehen davon kann es aber sicher auch sein, dass einem Mann in entsprechendem Dampf mal die Kontrolle durchbrennt.

Einem jüngeren Mann, müssten Sie sagen. Bei den älteren ist da sicher nicht mehr viel los.

Der „Sherif“ muss die objektive Wahrheit zugrunde legen, egal wieviel „Dampf“ ein Mann da hat. Und wenn ich so vernehme, wie Yannick Buttet in seiner Gemeinde so wahrgenommen wird – das Dorf steht ja geschlossen hinter ihm – würde ich mich in der heutigen, politisierten Sexismusdebatte, abgesehen von einzelnen Nationalrätinnen in der Art von Karin Keller-Sutter, nicht auf Aussagen abstellen, sondern nur auf einen objektiven Beweis, z.B. Videoaufnahmen. Wir müssen aber unbedingt darauf hinarbeiten, dass zwischen den Geschlechtern wieder Friede einkehrt! Es ist ja wirklich extrem, wenn man sieht, wieviel Raum da nur schon in einer doch offiziellen Sendung des Schweizer Radio und Fernsehen SRF wie dem „Club“ dem Mann da noch gelassen wird. Und Roger Köppel ist ja nun wirklich nicht auf den Mund gefallen. Ziffer 36 hier gibt einen Überblick über die verheerende Gruppendynamik dieser Sendung „#MeToo im Bundeshaus“, angekündigt um die Wurzel von Sexismus zu ergründen und einen guten Umgang miteinander zu finden (02:05), den Auslöser der Krise aber, im Besonderen Probleme in der Ehe, und im Allgemeinen die Sexualität, wurden mit keinem Wort diskutiert. Das macht mich betroffen.

Bei der Gelatine sagt man auch nicht, dass die aus Tierkadavern hergestellt wird.

Ich staune über diese Symbolik der Sünde und möchte darauf nicht eingehen.

Also an der Wahrheit war da ja niemand interessiert. Es muss eine regelrechte Abneigung dagegen sein. Auch von den Männern. Die Ursachen wollen alle unter dem Deckel behalten. Vor den Kindern. Sie wollen das perfekte Vorbild sein. Dabei will nicht nur „Sie“ keinen Sex mehr. Auch kriegt „Er“ ihn längst nicht mehr hoch. Ausser dann natürlich gegenüber von andern, und das darf erst recht nicht raus.

Ja, okay. Das wird auch der Grund sein, weshalb mir Gerhard Pfister [Parteichef der Schweizer Christlichdemokartische Volkspartei CVP, Wähleranteil 11.6%, im Bundesrat mit Doris Leuthard vertreten, eine Mittepartei] nicht zurückschrieben liess. Auch er ist doch ein „Ordentlicher“.

Yannick Buttet [inzwischen zurückgetretener Vize von Gerhard Pfister. Die SRF-Sendung handelte angeblich von ihm] ist eigentlich wie Zorro, der unerkannt das Gute tut. Nur, solange die Wahrheit in der Flasche bleibt, tut er erkannt das Schlechte. Die Frage ist nur: wer zieht den Zapfen? Wo ist er eigentlich?

Ich nehme an bei einer Geliebten. Aber so wie es ihm geht mit Viagra.

Ha! Macht nur weiter mit eurer Anarchie!

Jetzt dachte ich schon, Sie wären mit mir einverstanden.

Aber das ist doch keine Lösung!

Okay, also wenn man an der Kleinfamilie festhalten will und heimlich nicht doch eine Sippe lebt oder wild fremd geht, muss man zuerst einmal dazu stehen, dass Mann und Frau, Frau und Mann, wenn wir in erster Näherung von diesen Verallgemeinerungen ausgehen wollen, bezüglich der Sexualität verschieden ticken.

Sex haben wollen, in % der Befragten (nach Schmidt/Matthiesen/Dekker/Starke 2006):

Zärtlichkeit haben wollen:

Die Öde in den Betten kommt nicht daher, dass der Wunsch nach Sex und Zärtlichkeit nicht bestünde, sondern indem jeder auf dem beharrt, was er will, und das andere ausschliesst. Berührt der Mann die Frau, heisst das für sie, dass er Sex will, und sie entscheidet auf Nein, weil sie nicht nur hinhalten – wie sie das mit ihrem Bedürfnissen allein gelassen empfindet – und dann leer ausgehen will. Das hat sich mit zwei, drei Jahren eingeschliffen, und dann ist es vorbei mit der Gemeinsamkeit. Bei Ihm verstärkt sich zunehmend der Frust, mit einer Schmarotzerin zusammen zu sein, die nur Zärtlichkeit beziehen, aber keinen Sex liefern will. So vergeht einem bald auch noch die Freude an dem, was noch ginge zusammen, und Stabilität kommt nur noch aus materiellen Zwängen, vor allem dass die Kinder eben von diesem Partner sind, auch wenn die Altersvorsorge in das gemeinsame Haus investiert ist, und den Konventionen der Gesellschaft. Was jetzt aber hilft, ist erstens Sport, um den Testosteronspiel oben und sich gesund und knackig zu halten, und zweitens nicht nur auf dem Eigenen zu beharren, sondern für den andern auch etwas auf sich zu nehmen. Der Mann kann nach dem Orgasmus und dem Zurückkommen nicht einfach liegen bleiben und die Frau wenn möglich durch das „beliebte“ Einpennen noch ganz alleine lassen. Es ist nicht mühsam, aber seine Aufgabe, nicht peinlich jede Form zu verlieren. Und mit dem Alter hat die Potenz des Mannes nicht viel zu tun (Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs pro vier Wochen, nach Altersklassen):

Und klären Sie bei einem älteren Partner ab, ob er auch schön ordentlich Sport treibt.

So ist mir „ordentlich“ schon viel sympathischer!

Sex ist übrigens auch ausserordentlich gesund und /

/ wenn Sie den drauf haben, kommt bei Ihnen garantiert niemand mehr auf die Idee, bei Ihnen an sexuelle Belästigung auch nur schon zu denken.


39) Sind das nicht einfach so Meinungen, die Sie verbreiten, Hypiges [Aufsehen Erregendes], damit man zu Ihnen kommt, etwa die ganzen Geistersachen?

Es ist mir wichtig, auch die Jungen zu erreichen. Auch Sie können bei mir einsteigen. Tabletten gegen solche „Geistersachen“ müssen auch von Jungen eingenommen werden. Ein befreundeter 20jähriger wurde gegen seinen Willen in die Psychi gesteckt und dort viele Wochen behandelt, weil er damit nicht zurecht kam. Es wäre meistens nicht notwendig, wenn man zu einem echten Schamanen ginge. Diese Medikamente haben vielfach heftigere Nebenwirkungen. Eine Veränderung der Persönlichkeit ist zu befürchten; Männer zu Schäfchen. Der Power ist weg. Das wäre nicht so, wenn sich Betroffene entschliessen würden, an sich zu arbeiten, mehr noch: dies als ihre Arbeit anzunehmen.

Aber dazu müssten diese Geistersachen also wirklich real sein und nicht nur irgendwelche Hirngespinste.

Die sind wissenschaftlich real. Da gibt es „Gedankenlautwerden, Gedankeneingebung oder Gedankenentzug, Gedankenausbreitung, Wahnwahrnehmung (Halluzinationen verschiedenster Art, siehe etwa bei http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/halluzination.html), Kontrollwahn, Beeinflussungswahn oder das Gefühl des Gemachten, Stimmen, die in der dritten Person den Patienten kommentieren oder über ihn sprechen …“, zitiert nach dem ICD 10, der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen. Das gilt als krankhaft, obwohl es sich um natürliche Phänomene handelt. Sie, oder wenn Sie Leute kennen die das haben, können sich gerne bei mir melden. Oder eben Pillen schlucken. Ich sage diesen Sachen „schamanische Telepathie“. Sie können auch vorkommen, wenn wir an unserem Charakter arbeiten, beim Zazen, bei richtigem Sex und bei verschiedenen anderen Tätigkeiten, die ich jedoch nicht empfehle, da sie bis auch organische Schädigungen verursachen können.


38) Schon die Sprache zeigt doch, dass die Gesellschaft patriarchal ist. Immer wieder verwendet der Mann einfach die männliche Form, und die Frauen werden ausgeschlossen.

Achten Sie vielleicht mehr auf den Menschen. Ist er gegenüber der Frau nicht herzlich?

 

Je nach Region sind auch die Männer ausgeschlossen. Waren Sie auch schon mal in Diepoldsau, als dort so waschächt dischgeriert wurde?

 

Wenn sich jemand damit nicht einen Vorteil herausholen will, sollte man das nicht übel nehmen.

Wie wollen Sie das wissen?

Bei einem tatsächlichen Ausschluss der Frau.

 

Man kann sich immer auch erkundigen, wie etwas gemeint ist.

Aber bei dem vielen Schriftlichen?

Die Schulen müssen eine nichtbenachteiligende Sprache lehren. Das ist aber schwierig, weil es von früher viele geschlechtliche Zuordnungen gibt, die das nicht gewährleisten, zum Beispiel: die Regierung, die Herrschaft, die Justiz, die Judikative. Ich muss Ihnen gestehen, dass ich bislang von keinerlei entsprechenden Begehren gehörte habe. Ich bitte Sie, das der Sprache nicht übel zu nehmen. Das scheint mir auch im Verhältnis zu der grossen Anfälligkeit für Missverständnisse der Kommunikation mit Worten an sich heute zu vernachlässigen zu sein. Wenn der Sinn klar wird, sollte man schon mehr als zufrieden sein. Aber es ist bekannt, dass auch unsere Sprache von Frauen für Kampfzwecke gegen den Mann eingesetzt wird, um besser zu sein, um sich als Benachteiligte darzustellen und damit einen Vorteil für sich heraus zu holen. Es sind Anarcho-Frauen. Man sollte meines Erachtens eher dafür einstehen Partner zu sein und Gelegenheiten zu nutzen, rüber zu bringen, dass man sich schätzt.


37) Wenn ich Frauen von Patriarchat reden höre, heisst das immer irgendwie, sie seien verraten worden. Die Gesellschaft sei patriarchal, von den sozialen Beziehungen, massgebenden Werten, Normen und Verhaltensmustern von Vätern und Männern geprägt, kontrolliert und repräsentiert.

Das trifft nicht zu. Die Schweiz, etwa, ist ab 1830 eine Demokratie.

Schwafeln! [] Das waren doch bis zur Einführung des Frauenstimmrechts 1971 die Männer, die das Sagen hatten.

Allein schon dass die Schweiz keine afrikanischen Verhältnisse kennt, zeigt doch, dass man das Patriarchat hinter sich gelassen hat. Patriarchat ist eine frühere Entwicklungsstufe. Ich würde das nicht so verkrampft sehen. Entscheidend ist doch ob man einsieht und danach handelt, der oder die Tiefere zu sein. So macht man eine Ausbildung, so achtet man das Gesetz ohne bestraft werden zu müssen; aber es sind die Männer, die das mehr im Blut haben. Es ist ihnen tief einprogrammiert. So sind es primär sie, welche in der überragenden Bedeutung der Sexualität heimisch sind. Die Männer sind da evolutionsbedingt auf einer höheren Stufe. Anarchie kommt von der harten Frau. Hat sich der von ihr Gewählte erst Mal verliebt und geschlechtlich gebunden, lässt sie ihn bald meistens baumeln. Stumpen, Alkohol, Krisen machen die Runde bis ins Bundeshaus. Beachten Sie, dass auch die Geistlichen in den Weltreligionen fast nur Männer sind, die sich freiwillig mit Kopf und Kragen Gott untergeben.

Es gab und gibt auch Frauenkloster und bei den Reformierten auch Frauen im Priesteramt.

Aber auch in den Frauenklöstern gilt die Hierarchie, und bei den Reformierten ja nur wenig. Und Hierarchie heisst ja nicht, der Oberste sein zu wollen, oder nur bei denjenigen, die sie missbrauchen um dorthin zu gelangen und die Herrschaft dann als Tyrannen an sich zu reissen. Schauen wir auf das Logische und berücksichtigen wir, dass zuoberst nicht mehr ein Tyrann steht, sondern das gemeinsam beschlossene Gesetz, und bei den Spirituellen Gott. Es scheint mir wichtig, dass die gleichberechtigte Frau aus der Rebellion aufbricht und den Mann nicht in den Pflichtzölibat verstösst.


36) Esther Girsberger, Regula Ritz, Karin Kofler und Karin Frei befanden im SRF-Club „#MeToo im Bundeshaus“ vom 5. Dezember 2017, Frauen würden immer noch diskriminiert. Die Frauenförderung in der Schweiz funktioniert zwar gut, die Frauen können gut aufsteigen, aber zuoberst können sie sich nicht lange halten. Man lebe immer noch in einer Gesellschaft von Patriarchen. Was haben Sie dazu zu sagen?

Das ist ein Geschwafel. Bei wachem Bewusstsein sieht man dass diese Frauen, und am meisten gerade Aktivistinnen wie Regula Ritz, mit ihren Schmutzkampagnen alles nur Erdenkliche dazu beitragen, dass es in der Gesellschaft noch nie so viele Patriarchen gab wie heute. Und schauen Sie nur mal, wie Karin Frei die Sendung moderiert hat. Dagegen war Christian Wasserfallen geradezu eine Frau.

Sie meinen ihren Charakter, ihre Art, ihr Auftreten.

Das kommt uns teuer zu stehen.

Wo sehen Sie die Schwierigkeiten?

Da kommt viel zu viel Aggression in die Gesellschaft rein. Und wenn der Mann seine Yacht von der steifen Böe nicht krängen [den Masten aufs Wasser hinunter drücken] lässt, sondern die Hand aufrichtet, muss er darum kämpfen, dass er als unerwünschter Konkurrent, wie bei Putin, nicht stumm geschaltet wird.

Das ist wahr. Roger Köppel hat sein Boot nicht volllaufen lassen.

Roger Köppel war der einzige Gegner. Den hätte Karin Frei sicher nicht noch versenken dürfen.

Also das war ja schon nicht so. Roger Köppel würde sich gegen das Gschnäder [] von Karin Frei doch auch jederzeit durchsetzen.

Bitte nicht so hässlich!

Bezüglich Männern, die nicht mehr anders können als wie eine Frau zu reden, damit der Kessel nicht explodiert?

Nein, bezüglich der Unterwerfenden.

Ich sprach von ihrem Gschnäder bezüglich des Patriarchats.

Okay, dann bleibe ich.

Aber versenkt hat Karin Frei Roger Köppel nicht.

Sie hat vor allem seine Gegner aufgeheizt. Das ist einfach ungeschickt, wenn man vorgibt, vielleicht „etwas Dampf aus der Sache heraus zu nehmen“ (Aufzeichnung bei 02:01). Übrigens, als ihren „Charakter“ würde ich ihr Auftreten nicht bezeichnen. Es ist ein Können. Sie hat sich das erarbeitet. Aber bei der nächsten Generation kann das dann schon Charakter sein. Die Jungen sehen das. Obwohl tragisch, ist es ein Vorbild, ein offenbar toleriertes Verhalten. Mit diesem Charakter ist es enorm schwierig, ihn zu verändern, weil es der Chef-Charakter ist. Dieser Charakter ist besonders stabil, weil er wie eine Maschine auf Erfolg programmiert ist, was die Person stark macht. Es ist der Typus des Patriarchen. Und was da anders tickt, verdampft relativ schnell. Da wird gekrochen, da hinten geleckt, im Chor auf die Schwächern gehackt. /

/ Sie haben aber immer noch nicht erklärt, wie Karin Frei Roger Köppel versenkt haben soll.

Auch Esther Girsberger hat mitgemacht. Die haben längst gelernt sich durchzusetzen. Man muss das ja auch können. Aber man darf sich nicht befriedigt fühlen, wenn dann auch noch der Zweitletzte auf den Letzten losgeht. Karin Frei sollte sich schämen! Das ist ein totalitärer Apparat.

Das finde ich jetzt schon ein Bisschen eine Frechheit von Ihnen.

Die Schwachen werden mehr und mehr zerdrückt.

Die Güte und Barmherzigkeit könnten ja auch die Männer übernehmen!

Wahrscheinlich, wenn sogar die Frau an der Spitze den Kampf eröffnet!

Also die Bischöfe können das auch.

Sind aber keine Frauen.

Okay, aber betreffend Karin Frei, die Roger Köppel versenkt haben soll, muss ich Sie wohl schnädere [] lassen.

Sie selber stellt ihn ab 01:12:34 ab. Christian Wasserfallen lässt sie reden. Die üble Dynamik der Frauen, welche die Runde packte, hat zuletzt sogar noch diesen dazu gebracht, das letzte Wort des einzigen Gegners akustisch zu begraben und Roger Köppel von der Kommandobrücke seiner „Weltwoche“ zu stossen (01:12:45). Sie wäre ohne ihn vielleicht noch besser …


36a) Ich sehe nicht, was die Programmierung auf Erfolg mit dem Typus des Patriarchen zu tun haben soll.

Aus der Sicht des Investors: ellbögeln, was das Zeug hält, begrenzt gerade noch durch das Gefängnis. Auch das Kriegen. Gegenpol wäre das Idyll. Der Patriarch ist mit Mitteln ausgestattet, welche zum Nachgeben veranlassen. Er ist die Verbindung seiner Gemeinschaft. Wenn man da über die Grenze geht, also zum Misserfolg, wird das gemeinsame Band der Gemeinschaft durchgetrennt. Heute sind das bei Räten, Vereinen, Körperschaften die Präsidentinnen und Präsidenten. Oder dann die Anarchie.


35) Soso, du willst also mit dem Schwert auf die Gwaggli [Idioten] losgehen, wie im dunkelsten Mittelalter! Und behauptest in deinem „Über Consulting & Trainers“, du stehest in der Tradition der Aufklärung!

Delikte wurden entsprechend der Schwere und den verschiedenen Zeiten unterschiedlich geahndet. Die Patrons waren nicht zu allen Zeiten geneigt, um etwas zu bewegen zum Kuss der Muse (Ziffer 30) zu greifen. Manche Berufung endete in Blindheit oder Tod. In dem Salon, in den ich geboren wurde, gemahnt der Luzerner Martini-Plan der Justiz.